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Fiber7

Nun ist es bereits zwei Wochen her, seit ich meinen neuen Router erhalten habe und seit gestern geht der gesamte Internet Traffic hier im Usterhüüsli über Glasfaser.

Speedtest

Während wir noch keine Verbindung zu Fiber7 hatten und alles noch über Bluewin ging, wollte ich den Centro Business durch den RB2011 ersetzten, aber nach mehr stündigem rumprobieren, gab ich es auf – Swisscom wollte mir einfach keine IP zu teilen. Ich hab dann aber noch etwas weiter geforscht und herausgefunden, dass man wohl eine DHCP Option setzen muss und den nach aussen gehenden Traffic mit VLAN 20 markieren muss. Ob das funktioniert hätte weiss ich jedoch nicht. Damit wir aber schon das bessere WLAN des MirkoTek Router geniessen konnten, schaltete ich diesen einfach direkt hinter das Swisscom Gerät. Wie erwartet gibt es nun im ganzen Haus besseren WLAN Empfang insbesondere auch im 1. Stock.

Es brauchte dann schon noch etwas Geduld bis zwei Techniker von Technik Partner AG am Freitag dann (endlich) die OTO Dose installiert hatten. Die Techniker freuten sich aber schon fast, da sie keine Leitung in den oberen Stock ziehen mussten, sondern die Dose direkt neben unseren Medienverteiler installieren konnten.

OTO

Das nächste Problem war dann, dass die Zimmer im Haus zwar jeweils ein Ethernet und ein ISDN Kabel geliefert bekommen, der Einschub jedoch nur vier Pins für das Ethernet anschliessen kann. Das ist alles schön und gut für 100 Mbit/s, aber wenn wir schon ein Gigabit Internet bekommen, sollte das Netzwerk doch auch mit Gigabit übertragen. Eigentlich nicht so eine schwierige Sache, es braucht einfach einen anderen Einschub, doch der Hersteller liefert natürlich nur an Firmen und nicht Privatkunden. Nachdem ich im Obi und Coop Bau & Hobbycenter war und nicht fündig wurde, entschied ich mich einfach ein paar lokale Elektriker anzufragen und siehe da zwei von vier haben mir noch am selben Tag mitgeteilt, dass ich dies bei ihnen haben könne. Somit konnte ich bereits am nächsten Morgen bei CW Elektro im Magazin vorbei schauen und mit dem neuen RJ45/s Einschub wieder nach Hause gehen.

RJ45

Das Installieren war dann noch etwas trickreich, da ich kein Philips 00 Schraubenzieher besitze und mit dem Feinschraubenzieher konnte ich nicht genügend Drehkraft aufbringen, um den RJ45 & ISDN Einschub herauszuschrauben. Nach so einiger Zeit entschied ich mich dann einfach dafür, alle Kabel abzuschneiden. Gesagt getan und nach etwas ab isolieren konnte ich dann endlichen den neuen Einschub anschrauben. Nicht sehr überraschend wurde das Kabel im Keller nicht standardmässig verbunden, somit musste ich dann mein Schema anpassen. Doch bis ich merkte, dass der Einschub aus welchen Gründen auch immer nicht von 1 bis 8 durchnummeriert ist, sondern 3, 4 und 5 vertauscht sind dauerte es auch wieder etwas.

Anschluss 1Gbps

Der letzte Bremsklotz im Netzwerk war für mich der umfunktionierte Centro Grande Router/Switch. Ich hatte diesen bis anhin nur als Switch verwenden um mein Server und mein Notebook per Kabel anzuschliessen, leider unterstützt dieser jedoch nur 100 Mbit/s. Somit bestellte ich gestern einen NETGEAR Gigabit Switch 105E bei Digitec und heute am Nachmittag konnte ich ihn dann schon auspacken und installieren.

NETGEAR

Wenn ihr das erste Bild oben gesehen habt und wisst, dass dies eine symmetrische Gigabit Verbindung sein sollte, dann habt ihr euch sicher gefragt, wo denn nun die 900+ Mbit/s Zahlen sind. Ein bisschen enttäuschend ist es ja schon, aber bei weitem nicht überraschend. Zum einen ist der MikroTek Router laut Fiber7 für Geschwindigkeiten bis 600 Mbit/s ausgelegt, zum anderen sind die Speedtests auch nicht das beste Mittle um die Bandbreite zu messen. Fiber7 empfiehl mir mit zwei wget Instanzen eine 10 GiB Datei herunterzuladen und dabei komme ich dann wirklich etwas höher, d.h. um die 430 Mbit/s. In den nächsten Wochen werde ich noch mit so einigen Einstellungen herumspielen und vielleicht komme ich dann 600 Mbit/s doch noch etwas näher. Das sind aber reine Spielereien, denn dass man solch eine hohe Geschwindigkeit wirklich erreicht, kommt praktisch nicht vor, plus 20+ MiB/s sind auch schon mehr als man es sich sonst träumen lässt.

Doch genug gesagt über die Geschwindigkeit. Das Fiber7 Paket bringt nämlich auch noch zwei weitere interessante Punkte mit sich. Schaut euch den Speedtest von oben doch noch einmal an. Ja, das ist ein 1 ms Ping, evtl. sogar kleiner als 1 ms! Mit der Glasfaserverbindung ist man umso einiges schneller unterwegs. Klar man braucht nicht überall eine kurze Pingzeit, aber es gibt überhaupt keine Nachteile, wenn die ganze Kommunikation im Internet um vieles schneller läuft und nicht vergessen Millisekunden summieren sich für tausende von Anfragen ebenso auf. Der zweite und interessantere Punkt ist, dass Fiber7 zum einen IPv6 unterstützt und zum anderen jedem Kunden ein /48 IPv6 Netz gibt. Das heisst nun also, dass ich 1’208’925’819’614’630’000’000’000 (eine Quadrillion zweihundertacht Trilliarden neunhundertfünfundzwanzig Trillionen achthundertneunzehn Billiarden sechshundertvierzehn Billionen sechshundertdreißig Milliarden) Adressen selbst verwalten kann, also wenn ihr kreative Ideen habt, was man damit tun kann/soll, lasst es mich wissen. Was IPv6 noch sonst alles zu bieten, muss ich zuerst aber auch noch herausfinden.

Das Fiber7 Angebot ist genial und einzigartig in der Schweiz, falls nicht sogar weltweit. Für CHF 777.- im Jahr erhält man eine symmetrische Gigabit Verbindung ohne TriplePlay und ohne Routerzwang und das Ganze wird von einem ISP gelieftert, welcher sich stark für Netzneutralität einsetzt, technisch wirklich verstehen um was es geht (nicht wie der Swisscom Support) und auch einmal etwas länger im Büro bleiben, um einem Kunden zu helfen. Falls ihr bald umzieht, schaut doch zuerst wo Fiber7 alles verfügbar ist und wenn ihr in einer Fiber7 Region wohnt: Was macht ihr noch bei einem anderen ISP?!

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Geschrieben am 12.11.2014 von Administrator in Computer, Reallife, Uster
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Neuer Router

Als ich vor etwas mehr als drei Jahren zum ersten Mal hier im Usterhüüsli war, lag auf dem Tisch eine Mitteilung der Swisscom, dass sie demnächst Glasfaser einbauen werden. Ein paar Wochen oder vielleicht Monate wurde dann wirklich auch ein Glasfaser eingezogen. Für die längste Zeit sagte jedoch Swisscom, dass das Angebot bei uns nicht verfügbar sei und ausserdem die Preise waren offensichtlich nicht etwas, dass sich ein Student oder ein paar WG Leute hätten zahlen können. Somit blieb ein Glasfaseranschluss immer ein Traum, doch dies wird sich sehr bald ändern!

Fiber7

Seit dem Frühling hatte sich Fiber7 das neue Angebot von Init7 breit gemacht. Ein Angebot so unglaublich, dass man gar nicht wusste, ob man den Reports trauen konnte. Nicht einmal im “Highspeedland” Schweden, so wurde mir gesagt, bekommt man symmetrisches Gigabit für CHF 777.- im Jahr. Ja, das sind etwa CHF 65.- im Monat für 1000 Mbit/s Download und 1000 Mbit/s Upload!

Mir war es ganz recht, dass das Angebot nicht sofort in Uster verfügbar war, somit konnte ich etwas abwarten und schauen, ob das Angebot wirklich hält was es verspricht und seht selbst:

816 Mbit/s Down, 861 Mbit/s Up
927 Mbit/s Down, 928 Mbit/s Up
803 Mbit/s Down, 818 Mbit/s Up

Aber alles der Reihe nach. Wie bereits erwähnt wurde das Usterhüüsli bereits mit Glasfaser erschlossen, aber zur Installation eines Hausanschlusses, d.h. eine Glasfaserdose, kam es nie. Wenn alles nach Plan läuft sollte dies jedoch in zwei Wochen bereits installiert sein und mit etwas Glück könnten wir bereits mit Gigabit surfen.

Router Paket

Seit letzter Woche bin ich aber nun im Besitz von einem genialen Router. Der MikroTik RB2011UiAS-2HnD-IN ist nicht einfach ein normaler 0815 Router und schon gar nicht so etwas Zusammengebasteltes wie die Router von Swisscom, sondern das MikroTik Gerät ist aus dem professionelle Bereich. Dies merkt man bereits äusserlich am stabilen und gut verarbeiteten Gehäuse, doch noch viel genialer ist die Router Software “RouterOS”. Natürlich ist dies nicht ein Gerät und schon gar keine Software für den Ottonormalverbraucher, welcher keine Ahnung von Technik hat – ausser dieser hat genügend Geld.

Router Paket offen

Ich würde hier mal so glatt behaupten, dass RouterOS so ziemlich alles tun kann, was man sich nur wünschen kann in einem Netzwerk. Eigentlich ist “Router” ja nicht wirklich ein passender Begriff, denn nebst komplexen Routingaufgaben, kann man auch verschiedenste VPN Servers einrichten, Samba Shares verwalten und vieles mehr. Man kann tagelang Features studieren und immer noch genügend unbekannte Details haben.

Router

Ich kann es kaum erwarten bis alles richtig angeschlossen ist und die YouTube Videos innert Sekunden in 1080p voll geladen sind oder ich von extern mit vollem Speed etwas von meinem Server laden kann. Auch die verschiedensten Möglichkeiten mit dem Router selbst werden mich noch so einige Zeit beschäftigen und nebst dem rumspielen, hoffe ich doch noch einiges Neues für die Zukunft zu lernen.

Mit ein paar detaillierten Infos zum Router schliesse ich diesen Post ab, aber werde dann sicherlich meine Erfahrungen mit dem symmetrischen Gigabit Internet und dem Router hier zusammenfassen.

Details
Product code RB2011UiAS-2HnD-IN
SFP DDMI Yes
CPU nominal frequency 600 MHz
CPU core count 1
Size of RAM 128 MB
10/100 Ethernet ports 5
10/100/1000 Ethernet ports 5
MiniPCI slots 0
MiniPCI-e slots 0
Wireless chip model AR9344-DC3A-R
Wireless standards 802.11b/g/n
Number of USB ports 1
Power Jack 2
802.3af support No
PoE in Yes
Voltage Monitor Yes
PCB temperature monitor Yes
CPU temperature monitor No
Dimensions 214mm x 86mm for PCB
Operating System RouterOS
Operating temperature range -35C to +65C
License level 5
Antenna gain DBI 2.5
Current Monitor No
CPU AR9344-DC3A-R
Max Power consumption 11W
SFP ports 1
SFP+ ports 0
USB slot type microUSB type AB
Number of chains 2
Serial port RJ45
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Geschrieben am 28.10.2014 von Administrator in Computer, Reallife, Uster
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Erneuerungen

Zum Glück ist mein Blog nicht direkt an mein Leben gekoppelt, sonst wäre ja bei mir gar nichts passiert, aber im Gegenteil so einiges hat sich getan!

Wie bereits erwähnt hatte ich das Studium an der ETH Zürich nicht geschafft und somit hatte ich eine Praktikumsstelle gefunden. Glücklicherweise ging es sehr schnell, bis ich bei der event ag
in Egg bei Zürich anfangen konnte. Für knappe elf Monate hatte ich nun also Erfahrungen im Arbeitsalltag sammeln können. Es war sehr interessant und lernreich selbständig in einer Firma zu arbeiten, insbesondere da ich bis anhin noch nie in einem Betrieb gearbeitet hatte und schon gar nicht für fast ein Jahr. Leider wurde das Ziel nicht vollständig erreicht, was jedoch nun auch bedeutet, dass ich neben dem Studium weiterhin von extern für die event ag arbeite.

Und da ist auch schon bereits das nächste Stichwort gefallen: Studium. Seit Mitte September studiere ich nun Informatik an der Fachhochschule in Rapperswil (HSR), das heisst ich bin jetzt da bereits schon etwas mehr als eine Woche. Der Campus der HSR ist recht übersichtlich und sehr gemütlich eingerichtet – man muss nicht zuerst 5 min von der Bushaltestelle zum Vorlesungssaal gehen muss, also nicht so wie am Hönggerberg. Mit dem Zug in Rapperswil angekommen, geht man durch die Unterführung und wenn man die Treppe hochgeht, steht man bereits auf dem Boden der Fachhochschule. Der Unterricht ist sehr informativ und fachbezogen, somit lernt man wirklich etwas in den Vorlesungen und muss sich die Informationen nicht mit stundenlangen Nacharbeiten für das persönliche Verständnis nacharbeiten. Sehr interessant fand ich auch, dass viele der Professoren bereits echte Berufserfahrung haben (z.B. bei Siemens oder Cisco, usw.), somit können sie auch den Bezug zwischen Theorie und Anwendung knüpfen, was einem doch viel mehr hilft oder gar motiviert Dinge zu verstehen. Für mich persönlich gibt es momentan einiges an Repetition, schliesslich war ich ja nicht abwesend in den Vorlesungen an der ETH gesessen. Ich bin sehr gespannt wie es weiter geht und werde vielleicht auch irgendwann mal wieder ein kurzes Update hier hinterlassen.

Neue Einrichtung

Erneuerungen gab es jedoch nicht nur in meinem Studium, sondern auch in meinem Zimmer. Mein alter Schreibtisch war mir schon länger etwas zu klein dimensioniert und mit je einem Korpus auf der linken und rechten Seite, konnte ich nicht einmal einen Bürostuhl mit Armstützen benutzen. Glücklicherweise konnte ich dann aber diese “modulare” Bürotischkombination erhalten. Nun hab ich einen sehr grossen und stabilen Tisch mit schönen Kanälen um ein gutes Kabelmanagement zu machen. Der Bürostuhl war ein Geburtstaggeschenk meiner Eltern, ist wirklich sehr bequem und auch ausgelegt für viele Gebrauchsstunden. Weiter auf dem Bild ist ein anderer Drucker & Scanner, welche ich bis jetzt jedoch noch nicht gross ausprobieren konnte. Auf dem Schreibtisch kann man, dann auch noch eine weitere Neuanschaffung sehen und zwar ist dies ein neuer Bildschirm mit Full HD Auflösung.

Bildschirm

Es ist ein BENQ LED GL2450HM und kann sehr gut in der Höhe verstellt werden. Grund für die Neuanschaffung war zum einen die höhere Auflösung, welche mir mehr Platz zum Arbeiten gibt, und dass ich den Bildschirm auf die Höhe meines Blickes einstellen kann und somit weniger nach unten schaue, d.h. insgesamt eine bessere Haltung habe. Ich bin sehr zufrieden damit und bis jetzt hatte ich keinerlei Probleme, alles läuft so wie es sollte.

Somit schliesse ich meinen Mix aus dem Alltagsleben und meiner technischen Seite. Ich hoffe, dass ich bald wieder einmal etwas über mein Glauben schreiben werde, aber wie man so sagt: “Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt.”

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Geschrieben am 22.09.2014 von Administrator in Computer, ETH, HSR, Reallife, Uster
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Update & Neue Webseite

Ja lange ist es her seit dem letzten Update hier. Vor etwas mehr als zwei Jahren fing ich ganz euphorisch das Studium an der ETH Zürich an, es lief gut und die Themen waren zwar kompliziert aber interessant. Doch gegen Ende des ersten Jahres, merkte ich bei den Prüfungsvorbereitungen jedoch relative schnell, dass es knapp werden könnte und so kam es dann auch. Die Basisprüfung hatte ich nicht bestanden und so ging ich dann aber mit Überzeugung, dass es beim zweiten Mal klappen werde in ein Wiederholungsjahr. Doch die ETH ist nicht einfach und das Material muss richtig gut sitzen für eine Prüfungen, was sich bei zweiten Mal herausstellte nicht der Fall war. Zwei Mal die Basisprüfung nicht zu bestehen bedeutet, dass man Schweiz weit von einem Informatikstudium ausgeschlossen ist, es sei denn man wählt ein “gemischtes” Studium wie z.B. Wirtschaftsinformatik oder man geht an die Fachhochschule. Da ich in den letzten Jahren grosse Fortschritte in meinen Programmierkenntnissen gemacht habe und ebenfalls bemerkt hatte, dass ich lieber etwas Praktisches mache, anstatt nur mathematische Sätze zu beweisen, entschied ich mich für ein Studium an der Fachhochschule. Mit meinem Maturabschluss komme ich jedoch leider nicht direkt an die FH, sondern ich muss noch ein einjähriges Praktikum absolvieren, weshalb ich momentan auf der Suche nach einer Praktikastelle bin. Um nun endlich einmal (wieder) nutzen von meiner Hauptdomain zu machen, habe ich in der letzten Woche eine grobe Webseite zusammengestellt. Schaut es euch an und lasst mich wissen wie ihr sie findet und was man noch verbessern könnte.

> http://www.my-gate.net/ <

My-Gate

Es ist schon sehr interessant wie sich die Zeiten ändern, denn vor einigen Jahren war das Veröffentlichen von persönlichen Daten im Internet schon fast verpönt und die meisten Leute genossen die Anonymität, welche einem das Internet (dazumal) bot. Heute ist es fast umgekehrt, denn nicht nur die Internetgiganten wie Google oder Facebook zwingen einem mit realen Daten das World Wide Web zu nutzen, sondern es wird gerade im IT Sektor meiner Meinung nach fast schon erwartet, dass man eine eigne Webseite mit einem Portfolio betreibt. Vielleicht schreib ich mal einen eigenen Blog Post zum Thema “Persönliche Daten im Internet” mal schauen.

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Geschrieben am 28.09.2013 von Administrator in Computer, ETH, MyGate, Reallife, Uster, Web
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Office 2013/365 – Update

Da schreibt man doch mal kurz was über Microsoft Office und ein paar Tage später ist ein Teil schon wieder veraltet. Darum hier noch kurz ein Update. ;-)

Bis anhin war es ja, wie erwähnt, nicht möglich/erlaubt Office 2013 von einem PC auf den anderen zu übertragen. Hättet ihr euch also einen neuen PC gekauft, dann hättet ihr ein neues Office kaufen müssen. Microsoft hat das nun geändert und erlaubt nun die Lizenz von einem PC auf einen anderen zu übertragen (via Caschy).

Im letzten Post, hatte ich ja die Blog-Funktionalität von Word sehr gepriesen, diese ist auch recht gut, so lange man praktisch nur mit Text arbeitet, aber sobald man ein paar Bilder einfügen will und das Layout schön anpassen möchte, wird man Live Writer vermissen. Ich werde damit noch etwas mehr herumspielen und evtl. finde ich ja noch ein paar Tricks wie man am besten damit umgeht.

Übrigens an all die XP und Vista Nutzer (wenn es die überhaupt noch gibt): Office 2013/365 läuft offiziell nur auf Windows 7 und Windows 8. Mit Windows 8 kann ich es bestätigen für den Rest nicht, könnte mir aber vorstellen, dass es zumindest auf Vista auch laufen sollte, da 7 & 8 ja teils darauf basieren.

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Geschrieben am 06.03.2013 von Administrator in Computer, News, Windows
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Office 365 – Neue Blogsoftware

Einige technisch interessierte Leser werden es wohl bereits mitbekommen, dass Microsoft mit ihrem neuen Office ebenfalls einen neuen Weg für die Veröffentlichung einschlägt. Bis anhin hat man das Office gekauft, auf dem PC installiert wo man arbeitet und dann so all Jahr mal ein Update (Service Pack) erhalten. Zwar bietet Microsoft jetzt für ihre neuste Kreation auch eine ‚normale’ Version an, aber man darf Office nur auf einem einzigen PC installieren. Das heisst, wenn der PC kaputt geht, ist das Office nutzlos, oder wenn man sich einen neuen PC kauft, ist das Office nutzlos. Einige werden sich wohl schon die Haare ausreissen oder spöttische Sprüche über Microsoft machen, aber der Grund warum Microsoft die ‚normale’ Version so unattraktiv macht, ist um den Nutzer für die neuartige Version zu motivieren: Office 365.

Ja 365 entspricht im Schnitt einem Jahr und sagt somit auch schon etwas über das neue Verkaufsmodell aus. Man kauft die Software eigentlich gar nicht mehr vollständig, sondern ‚abonniert’ sie. Dies klingt für einige sicher gleich wieder nach einer Abzocke und je nachdem wie oft ihr mit Office arbeitet, mag diese Version auch nicht sehr attraktiv sein, aber im Abo inbegriffen sind Installationen auf 5 verschiedenen PCs, Mac und Mobilgeräten, gratis Updates auf die neuste Versionen (z.B. auch falls Microsoft jetzt Office 2014 veröffentlichen würde), Skype Guthaben (Skype gehört ja mittlerweile Microsoft), zusätzlichen SkyDrive Speicherplatz und man kann Office Online streamen, d.h. man erhält eine normales Office Interface, aber das Programm läuft in Wirklichkeit auf einem Server von Microsoft, somit kann man an Dokumenten von praktisch überall arbeiten, ohne Office zu installieren. Für einen Vergleich könnt ihr ja mal hier rein schauen.

Jetzt kommt aber noch das Beste, denn Studenten können Office 365 University für CHF 99.- (bei Digitec CHF 85.-) kaufen und das nicht für 1 sondern für 4 Jahre. Ob sich Office 365 nun für jeden x-beliebigen Nutzer eignet ist fraglich und am besten macht jeder einmal selbst eine Überschlagsrechnung, aber für Student lohnt sich das Angebot definitiv.

Was hat das nun alles mit der “Neuen Blogsoftware” zu tun? Bis anhin hatte ich meistens Windows Live Writer verwendet, nicht weil es super schön ist, sondern weil es die einzige brauchbare gratis Software ist. Mit Office 2013 oder eben der aktuellsten Version, Office 365, hat Word nun selbst die Möglichkeit Blogbeiträge direkt in z.B. einen WordPress Blog zu veröffentlichen. Evlt. hatte es da ja bereits in den älteren Versionen gegeben, aber ich habe eine solche Funktion nie gesehen.

Word

Mir persönlich gefällt das neue Office sehr gut und für Studenten kann ich es eigentlich nur empfehlen. Für nicht Studenten mag Office 2010/2007 wohl immer noch genügen, kommt halt ganz darauf an wie oft und auf welche Weise ihr es verwendet/verwenden wollt.

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Geschrieben am 04.03.2013 von Administrator in Computer, Web, Windows
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Ein neuer Nager

Nein, nein es geht hier nicht um Lebewesen, sondern um meine Computermaus. Die alte (ROCCAT Kone) hatte vor ein paar Wochen einen Scrollradschaden erlitten und von einem Moment auf den anderen war es unmöglich zu scrollen, erstaunlicherweise funktionierte der Mittelklick jedoch noch. Da meine Garantie leider schon über ein Jahr abgelaufen ist, konnte ich die Maus nicht mehr umtauschen. Trotzdem bin ich froh, dass mir die Maus nun etwas mehr als drei Jahre treu gedient hat und mir das Scrollrad nicht wie bei vielen anderen Käufer der ROCCAT Kone nach ein paar Wochen oder sogar nur Tagen kaputt ging. Als (technisch) neugierige Person habe ich die Maus dann natürlich geöffnet, um zusehen wo das Problem ist und fand ein sehr spröder Plastikrahmen, welcher das Mausrad halten soll und nun nach drei Jahren riss.

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Da eigentlich nur das Scrollrad kaputt war, verwendete ich die Maus noch weiter, während ich mich über andere Möglichkeiten informierte. Nach einigem Lesen von Forumsbeiträgen und Reviews über den direkten Nachfolger ROCCAT Kone [+] erfuhr ich, dass diese Generation ebenfalls Probleme habe mit dem Mausrad, aber dass dies mit ein bisschen WD40 Spray wieder für einige Monate behoben werden konnte. Doch interessanter Weise brachte ROCCAT die dritte Generation der Kone heraus: ROCCAT Kone XTD. Leider vertreibt ROCCAT ihre Produkte nur in Deutschland und Österreich und somit musste ich mir einen anderen Shop suchen. Enttäuschender Weise haben weder Steg noch Digitech die Maus in ihr Sortiment aufgenommen und somit bestellte ich dann bei PowerCH. Da die meisten Shops die Maus als ‘nicht Lieferbar/an Lager’ markierte hatten, war ich skeptisch ob PowerCH wirklich ihren Liefertermin einhalten konnte und war dann umso mehr überrascht, als ich gestern einen Post-Trackinglink erhielt und das Paket heute Morgen früh ankam.

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Obwohl ich erstaunt war, wie schnell ich mich an das ‘manuelle’ scrollen gewöhnt hatte, so ist es doch wieder sehr angenehm nicht immer die Scrollbar zu suchen oder mit Mittelklick die Seite umher zuschieben.
Wie man auf dem letzten Bild sieht ist die Form der XTD etwas anders, aber immer noch sehr ähnlich, so dass sich meine Hand direkt wieder ‘zuhause’ fühlt. Was mir immer noch sehr gefällt ist die Grösse, welche für meine doch nicht sehr kleinen Hände optimal passt.
Ein sehr guter Entscheid ist, dass sie das eingebaute Logo entfernt haben und die Oberfläche durchgehend machten, somit reduzieren sich die Ritzen, wo sich gerne Dreck ansammelt.
Was sich jetzt erst noch zeigen muss, ist das ‘Stoff’ Kabel. Bei einigen Reviews über andere Mäuse wurde dies oft sehr schnell abgenutzt.
Die 8200 DPI sind für den normalen Desktop gebraucht ziemlich hoch und ich werde wohl eher versuchen mich an die 6400 DPI zu gewöhnen; die erste Kone hatte ‘nur’ eine DPI Auflösung von 3200.
Sehr interessant ist, dass mein Bildschirm nun endlich abschalten kann, auch wenn die Maus eingesteckt ist. Die alte Kone hüpfte irgendwie immer ganz minim hin und her und somit kam der Bildschirm praktisch nie zur Ruh.
Ein angenehme Verbesserung ist der Mittelklick. Bei der ersten Generation musste man das Mausrad etwa einen bis zwei Millimeter nach unten drücken, was doch noch einen nicht allzu kleinen Kraftaufwand brauchte und somit wohl unnötig viel Last/Stress auf das Material brachte. Bei der XTD fühlt sich der Mittelklick nun mehr wie ein Taster an und das Mausrad bewegt sich kaum.

Da ich die Maus ja erst heute (15.11.2012) erhalten habe, konnte ich sie auch nur heute ausprobieren, aber bis jetzt bin ich völlig überzeugt und glücklich damit. Da kann man nun nur hoffen, dass sie nicht so schnell kaputt geht und wenn, dann bitte innert der Garantiezeit!

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Geschrieben am 16.11.2012 von Administrator in Computer, Reallife
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C++11 is a new language

Dieser Beitrag ist auf Englisch verfasst, da es mir leichter fällt über das Thema zu schreiben.

c  11Now it’s again already some time since the new C++ standard got officially released then again many new features are not new at all. A few things got already introduced with the Technical Report 1 (TR1) from back in 2007 but it wasn’t directly built into the standard. In some way you could call the TR1 the alpha version of C++11. Then there is boost, the most popular non-standard library of which many ideas got copied and standardized.

But let us first back up a bit and look at a short timeline:

  • 1979 – Bjarne Stroustrup began working on C with Classes.
  • 1983 – The name of C with Classes got changed to C++ where the ++ represents the increment operator on C.
  • 1985 – The first commercial release happened and a few small iterations followed.
  • 1998 – The C++ standard committee published the first official ISO standard for C++.
  • 2003 – After five years of getting experienced with C++ the committee released a corrected version of the old standard.
  • 2005 – Getting closer to a completely new standard the committee pushed out the Technical Report 1 which wasn’t directly part of the standard but showed already features which happen to be in the standard now.
  • 2011 – Some might have already given up but the new standard then got finally release and that with a lot of new features.
  • 2012 – People working on compilers now, are trying to catch up with the new standard.

This timeline shows that C++ advances very slowly. For developer wanting portability and lot of different features it’s annoying but the same developer will then be glad, C++ doesn’t change quickly and guarantees stability and speed. Who would want to rewrite thousand lines of code just because the standard did change? Also how would you be able to catch up with all the changes?
The long time between the two C++ standards, which is 14 years for the ‘flawed’ version and 7 years for the corrected one, let the committee and all the people around the world think about what C++ does and what’s missing and over the years, technology evolved too. Stuff like parallelization which wasn’t a big topic 14 years ago but look at it nowadays, it’s about the most important one, since we hit the wall where processors can’t get faster and we have to divide the work onto multiple processors and conquer our tasks.

So you get it – C++11 is great but what is so great about it?
There is a good maintained list over at Wikipedia, so I won’t go much into anything here, but let me just highlight from my naive perspective the most important change.
Whenever you talk about C++ with other developers who don’t use C++ they’ll often start joking about C++’s Access Violation and Memory Leaks and they are not that wrong. They are common errors with C++ but many of those could be prevented by disallowing certain things or by using garbage collectors. Then again when you look at the ‘philosophy’ behind C or C++ you notice that they never were about restricting things. Specially not for a reason like: ‘The programmers nowadays are just so dumb and can only write messy code, so let’s restrict everything so one can only do what we think is best for them.’ No C++ is about unlimited freedom and possibilities. But how can the obvious problems with false memory management and overused pointers be solved?
The new standard introduces with its Standard Template Library (STL) smart pointers. Whenever you allocate some memory on your own, you have to delete it at some point again, if you forget to do so or if a function throws an exception or returns before it reaches the delete statement, the memory won’t get freed. shared_ptr and unique_ptr got solve these problems. They automatically delete the object once the smart pointer object reaches its destructor hence gets destroyed. Additionally with the use of smart pointers over normal pointers you won’t run into the problem of a wild pointer, they either holds a valid object or are set to nullptr which is the new way of setting a pointer to NULL.
In future C++ code it will be very common to never see the keywords new and delete, instead there will be a lot of make_shared() or make_unique().

But this example is just one part and there is so much more. Coming from the knowledge of the old C++ basics to the new C++11 you can only agree to the words of Bjarne Stroustrup:

"C++ feels like a new language"

Everyone interested in C++ programming should start reading and learning more about C++11 just because it holds so much more than C++03. For that reason I can recommend you to browse through the videos of Channel 9. The two videos embedded below are a must for every C++ programmer, also who would want to miss a talk from Bjarne Stroustrup himself or even Herb Sutter? Although I have to warn you, those videos are not YouTube videos. They don’t go two minutes but mostly two hours. Enjoy and happy C++11 programming! :-)

For the geeks: Unfortunately the ISO doesn’t let you download the standard for free but you’d have to pay a few hundred bucks. But there’s close to the official release draft which holds about everything. I can’t compare it but people on the internet say the differences as minor as only people who are trained to read such gazing stuff will understand them. Anyways here you go:

C++11 standard – draft n3242

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Geschrieben am 05.03.2012 von Administrator in Computer, Linux, News, Windows
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Geplante Obsoleszenz

Wir leben in einer Wirtschaftsgesellschaft, welche zu 100% auf Konsum und Wachstum aufbaut und dieses Vertrauen begann in der industriellen Revolution, doch das “Geheimnis” dahinter ist den meisten nur knapp bekannt und ist am Auffäligstem für das Portemonnaie. Der Begriff Obsoleszenz wird von Wikipedia wie folgt definiert:

Der Begriff Obsoleszenz (vom Altlateinischen Verb obsolescere, dt. in Vergessenheit geraten, vergessen sein) bezeichnet das künstliche oder natürliche Veralten eines Produktes. Das zugehörige Adjektiv obsolet im Sinne von nicht mehr gebräuchlich bzw. hinfällig bezeichnet generell Veraltetes, meist Normen, Therapien oder Gerätschaften. — Wikipedia

Die Definition an sich ist ja harmlos, doch das hinzugeben des Wortes “geplant”, lässt einem alles aus einer ganz anderen Perspektive betrachten. Um den Konsum und das Wachstum konstant anzukurbeln werden die meisten Produkte extra mit einer sehr kurzen Lebensdauer versehen, ja zum Teil wurden/werden die “zu perfekten” Produkte extra wieder manipuliert, um eine geringere und kurzlebigere Qualität zu erreichen und man somit mehr Profit daraus schlagen kann. Doch nebst der Manipulation der Lebensdauer gibt es auch andere Möglichkeiten, wie z.B. das stetige Verändern des Designs, was den konsumsüchtigen Kunden zu einem Neukauf bewegt oder evtl. schon fast zwingt. Der ganze Zyklus müsste uns ja auch gar nicht stören, schliesslich bringt mehr Konsum mehr Wachstum und mehr Wachstum mehr Lohn, doch dann würden wir vergessen oder gar verdrängen, dass es auf unserem Planeten nur endlich viele Ressourcen gibt und wir diese irgendwann einmal soweit ausgeschöpft haben, dass die schreienden Konsumenten nicht mehr befriedigt werden können. Und obwohl die Firmen von all dem wissen und sich versuchen möglichst “grün” zugeben, bringen sie täglich neue Produkte mit einem baldigen Ablaufdatum auf den Markt.

Auf das Thema aufmerksam wurde ich durch eine Arte Reportage, welche etwa 1.25 Stunden dauert und auf Deutsch, Englisch und Französisch auf Youtube betrachtet werden kann. Ich habe hier die Deutsche Version eingebunden.

Nun möchte ich dem Thema noch ein aus meiner Sicht gutes (im negativen Sinne) Beispiel aufzeigen und da ich die Firma Apple nicht besonders mag, verwende sie als Beispiel.
Apple stellt sich als innovativ und umweltfreundlich dar, doch ihre Strategie ist alles andere als innovativ und umweltfreundlich. In einem jährlichen Zyklus bringen sie “verbesserte” Produkte ihrer Vorgänger heraus, doch die sogenannten Verbesserungen sind dann aber meist nur sehr oberflächlich. Jede Version kommt mit einem, ihrer Meinung nach, etwas verbessertem Look daher. Weiter werden noch ein paar softwaretechnische Erneuerungen eingebaut, welche meist ebenso gut auf den alten Geräten hätten veröffentlicht werden können, dort jedoch extra nicht verfügbar gemacht werden. Die Seite der Hardware, also dem physikalischen Teil was eigentlich der Hauptgrund für eine neue Version sein müsste, wird dann nicht zu selten schwach erweitert. Die sogenannten “Erneuerungen” standen nicht zu selten bereits vor der Herausgabe der ersten Version zur Verfügung, wurden jedoch extra “aufgespart”, um dann später alles neu und “revolutionär” in der neuen Version anzupreisen. Vergleichsweise Produkte bringen solche Erweiterungen oft standardmässig mit. Das tragische an der ganzen Geschichte ist dann aber, dass die Konsumenten auf diesen Geldmachertrick reinfallen und sich jedes neue Produkt von Apple kaufen, egal ob das Neue gerade mal knapp ein Jahr alt ist und noch vollkommen funktionsfähig. Schlimm finde ich vor allem Leute, welche sich ein neues Produkt nur kaufen, wegen dem neuen Design, solche Leute sind einfach Konsum süchtig.

Genug der Theorie wollt ihr mal ein Beispiel? Dann nehmt doch einfach mal das iPhone 4 und das iPhone 4S. Was ist der Unterschied? Genau: Siri und iOS 5! Doch warte mal kurz, iOS 5 läuft ebenso auf dem iPhone 4 und der Code von Siri kommt jetzt nicht von Pluton, sondern könnte von iPhone 4 und sogar noch weiter abwärts ausgeführt werden.
Nicht genug? Dann nehmt doch mal iPad vs iPad 2 oder allgemein iPhone X vs iPhone X++

Ich bin mir bewusst, dass die meisten Firmen diesen Weg gehen und Apple “nur” intelligent ist und somit Milliarden von Gewinnen erzielt, aber die Skrupellosigkeit, wie z. B. Produkte nicht gross Upgrade fähig zu machen, sondern den Kunden zu zwingen ein komplett neues Produkt zu kaufen, ist mitunter ein Grund, wieso ich keine Appleprodukte kaufen werde.

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Geschrieben am 21.02.2012 von Administrator in Computer, Medien, Reallife
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Wieso mit Werbung wenn es auch ohne geht?

Ich nutze das Internet nun schon seit ein paar Jahren ohne Werbungsanzeigen und bin immer überrascht, wenn ich an einem öffentlichen PC oder bei einem Freund auf z.B. Youtube plötzlich mit Werbung überflutet werde. Dann stelle ich mir immer wieder die Frage, wieso lassen Leute sich überhaupt noch mit stupiden Texten, Bildern oder sogar Videoclips überfluten, wenn man doch auch alles ohne haben könnte. Vielleicht finden die einen Werbung ja gerade interessant und können von einigen positiven Situationen erzählen, wieder andere wollen den Service unterstützen und klicken mitunter vielleicht sogar extra auf Werbung und dann gibt es vielleicht noch solche Nutzer, welchen die Werbung längst nervt, sie aber nicht genügend Erfahrung mit “solchen” Dingen haben und vielleicht nicht einmal wissen, dass man Werbung blockieren kann. Für die Letzteren soll dieser Beitrag etwas Hilfe verschaffen.

Ihr wisst ja sicher, dass Google ein grosser Teil seiner Einnahmen durch Werbung erzeugt, doch wusstet ihr, dass es 28’236’000’000 Dollar im Jahr 2010 waren? (Google financial)

Um nun Werbung zu blocken wird ein einfaches AddOn für den Browser verwendet. Das Ganze ist ziemlich einfach und ich werden im folgenden einfach ein per Links posten:

Wobei ich ja eigentlich froh bin, dass es noch so viele Nutzer gibt, welche auf Werbung klicken, ansonsten müsste man wahrscheinlich zahlen für Google, Facebook, Youtube, …
Wenn man nun doch gewisse Webseiten unterstützen möchte, lässt sich bei den meisten AddOns eine Whitelist erstellen, welche gewisse Seiten ignoriert und die Werbung trotzdem anzeigt.

Nebst dem blockieren von Werbung, verringert ein AdBlocker den Traffic (weniger Werbebilder –> weniger Traffic) und hilft einem sich auf den wirklichen Inhalt zu konzentrieren.

Und zum Abschluss noch ein paar Screenshots:

firefoxchromeoperaIE

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Geschrieben am 22.11.2011 von Administrator in Computer, Linux, Web, Windows
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