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In der Spielküche von EA Küche brodelt es heftig, denn das neue Battlefield 3 ist ab sofort erhältlich. Lange ersehnt durch die und mit vielen Kommentaren von den Medien gelobt.  bf3
Für alle die nichts mit dem Begriff ‘Battlefield’ anfangen können hier eine kurze Beschreibung:

Jeder bisherige Teil der Battlefield-Reihe ist ein Ego-Shooter aus dem Subgenre der Taktik-Shooter. Der Fokus liegt auf großen Karten sowie einer Kombination von Boden-, Luft- und Wassereinheiten, wobei letztere den geringsten Schwerpunkt in der Reihe haben.

- Nach Wikipedia

Natürlich lässt sich jetzt diskutieren, ob Ego-Shooter das Böse repräsentiert, welches jeden Spieler dazu bringt gewalttätig zu werden oder ob das Allgemein für alle Videospiele gilt. Doch dieser Artikel ist nicht diesem Thema gewidmet, ja es ist nicht einmal direkt ein Beitrag über oder für Battlefield 3, es geht viel mehr um den genialen Spielsimulator!!
Jeder Spieler hat doch schon von solch einem Spielerlebnis geträumt (ich zumindest habe es…) und nun haben es ein paar Leute mit offensichtlich viel Geld, gesponsert durch ihre Show, umgesetzt. Der Mix von verschiedenen Technologien ist ganz interessant und wäre ein paar Jahre zurück nicht so einfach und auf die Schnelle möglich gewesen.
Nun wer hat es bis hier hin ausgehalten, ohne das Video vorab zu schauen?

Ich hatte über einen meiner abonnierten RSS-Feeds den Trailer gesehen, aber den 17min langen/kurzen ‘MakingOf’ kam erst vor ein paar Minuten rein über den Blog von hosae (thanks!).
Ein paar Dinge im Video sind ein wenig fragwürdig (z.B. wieso musste der unbedingt sein iPhone auf die Knarre montieren?), doch man bekommt so ungefähr den Geschmack, was uns in der Zukunft so alles erwarten könnte.

Der Kommentar  von ‘Andy’, bezogen auf den realen Krieg, kann einem dann doch etwas zum nachdenken anregen:

You got the same emotions than on the simulator. – Man erlebt die gleichen Emotionen wie im Simulator.

Wollen wir wirklich den (virtuellen) Krieg in unseren zukünftigen Wohnzimmern/Simulationszimmern bringen? Reicht es nicht, dass hunderte, ja tausende in echten Kriegen sterben?
Dann wiederum kann man es von der anderen Seite betrachten: Ist es nicht genial, dass es möglich ist die traurige Realität in einer so echt erscheinenden ‘Dokumentation’ selbst zu erleben?
Schlussendlich kommt es auf die persönliche Einstellung an. Doch vergisst nicht den Respekt vor all denen, welche in Kriegen Freunde, Verwandte, Familie oder gar das Leben verloren haben.

Kommentare [2]
Geschrieben am 27.10.2011 von Administrator in Computer, Games, Medien, News
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