Das Salz der Erde

Salz ist eines der ältesten Konservierungs- und Gewürzmittel und wurde ebenfalls in der Bibel als Sinnbild verwendet:

Ihr seid das Salz der Erde. Wenn aber das Salz fade wird, womit soll es wieder salzig gemacht werden? Es taugt zu nichts mehr, als dass es hinausgeworfen und von den Leuten zertreten werde.
(Matthäus 5,13)

Das Salz wirkt sich schon in kleinen Mengen auf die Qualität von Speiswaren aus. Wir Christen sind eine kleine Menge und haben auf die grosse weltliche Menge eine grosse Auswirkung. Diese Auswirkung kommt nicht von uns selbst heraus, sondern wird durch den HERRN gewirkt, darum heisst es nicht sollen wir Salz sein, sondern wird sind das Salz der Erde.

Zurück zum Salz als Konservierungsmittel, wobei in unserer Zeit von Grosslieferanten, Tiefkühlschränken, künstlichen Konservierungsmitteln, etc. praktisch niemand mehr versucht etwas mit Salz haltbar zu machen. Das Salz hat also eine seiner ursprünglichen Funktionen verloren und über die Jahre gingen wohl auch weitere Nebenanwendung etwas vergessen. Salz kann nämlich mehr als ’nur› würzen.

In meinen RSS Feeds tauchte heute einen Link (English/"Deutsch") zu einem Blog auf, dort werden zwanzig verschiedene Tipps gegeben, was man alles mit Salz anstellen kann.
Sehr interessant finde ich den Tipp, Kerzen vor dem Gebrauch in eine Salzlösung für 2-3 Stunden zu legen, um das Tropfen zu verhindern. Ob es funktioniert, kann ich (noch) nicht bestätigen, aber die Weihnachtszeit steht ja schon bald vor der Tür und diese bringt meist ein ‹paar› Kerzen mit sich. Lasst mich wissen ob es funktioniert hat. (Eine ‹wissenschaftliche› Untersuchung mit einer ‹Kontrollgruppe› wäre natürlich auch willkommen.)
Als kleine Ergänzung, welche für die meisten (ehemaligen) Gymnasiasten, so lange sie nicht im Chemieunterricht geschlafen haben, bekannt sein dürfte, dass ein Gemisch von Wasser, Eis und Salz eine Temperatur von -7°C ergibt. Damit lassen sich zum Beispiel Getränke auf einem einfachen Weg für kurze Zeit kühl halten.

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Geschrieben am 03.11.2011 von admin in Glauben, Reallife
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Food 02-05

Viele der Leser hier haben sicherlich schon länger auf diesen Beitrag gewartet und vieles war bereits seit längerem fertig, jedoch jetzt noch einmal neu überarbeitet worden.
Da wohl niemand an einem exakten Menütagebuch interessiert ist, schreibe ich hier nur ‘neue’ Menüs (z.T. auch Altbekanntes nur in anderer Kombination) auf und um jetzt nicht halb leere Beiträge zu veröffentlichen, fasse ich von Zeit zu Zeit ein bisschen zusammen.

02

Letzten Freitag am 14. Oktober hatte ich Besuch bekommen und dachte ich mir, dass da doch etwas ‘besseres’ hin muss als nur Spaghetti. Somit machte ich mich auf und kaufte ein paar Schnitzel, Spätzli und Salat ein. Erstaunt war ich, dass es gar nicht so einfach ist, ein Pouletschnitzel zu finden. Der Denner bietet sowieso nicht viel Fleisch an und im Migros musste man sich zuerst durch alle Gefrierschränke kämpfen, bevor man das Gesuchte dann in einer der letzten Truhen finden kann.
Das Kochen lief dann jedoch nicht nur in eigener Regie ab, wodurch es daher fraglich ist, ob ich das hier überhaupt aufführen "darf". 😉

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14.10.2011 

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Am Abend mag ich normalerweise nicht noch ein gekochtes, sondern esse lieber etwas Brot mit Aufstrich, doch es gibt halt auch ‘anormale’ Tag und wie soll man zu einem Schnitzel nein sagen können? Auch die restlichen Spätzli würden doch nur schlecht werden im Kühlschrank…

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17.10.2011 

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Salat hält sich nicht für immer und der kleine Resten der Tomatensauce auch nicht, das Resultat dann Spaghetti mit Salat!

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18.10.2011 

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Das letzte Spagetti Essen hat mir mein Teigwarenvorrat auf Null gebracht (okay es waren schon fast ein bisschen zu viel Spagetti). Darum war es an der Zeit Hörnli zu kaufen. Hmmm… und was liegt da noch sonstiges herum? Genau Salat und ein Schnitzel!

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21.10.2011 

Wie ihr seht, bin ich (noch) kein Kochkünstler, ja ich hab’s noch nicht einmal etwas Gemüse gekocht und gross Abwechslung gibt es auch nicht. Die Umstände machen es aber auch nicht viel einfacher zu ‘experimentieren’. Zwei Mittagessen in der Woche für eine Person und das unter Baustellenbedingungen.

Falls ihr einfache Kochvorschläge habt, hinterlasst doch einen Kommentar, dann kann ich beim nächsten Einkauf vielleicht etwas mitbringen.

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Geschrieben am 25.10.2011 von admin in Reallife, Uster
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Universitäten in Deutschland

Heute Morgen hab ich per E-Mail vom Betreiber des r d u e . n e t Blogs den Link zu einem Video auf Spiegel TV erhalten.

Es zeigt die Problematik und die Folgen von einem Grossansturm an neuen Studenten in Deutschland. Dass zu wenig Vorlesungssäle vorhanden sind, ist nur das eine Problem, denn für den einzelnen Student ist es viel schlimmer, dass er keine Wohnung bzw. ein einfaches Bett hat zum Schlafen, an einen anständigen Arbeitsplatz ist erst gar nicht zu denken.
Bin ich froh, einen HERRN zu haben, der mir den Weg weist und vorbereitet, so kann ich nun doch schon fast in einer Luxuswohnung leben. 🙂
Klar die Probleme sind bekannt und kommen auch an den meisten Unis vor, doch in Deutschland (nach dem Bericht besonders in Freiburg) ist es dieses Jahr besonders extrem.

Wobei natürlich ein Kinosessel auch ganz bequem wäre in unserem Vorlesungssaal… 🙂

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Geschrieben am 25.10.2011 von admin in ETH, News, Reallife
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CMLC – Children’s Ministry Leadership Course

Nun ist es schon über einen Monat her, als ich mit meinem kleinen Gepäck in mein provisorisches Zimmer in Uster einzog. Dann wiederum ist es auch erst bald erst eineinhalb Jahre her, als wir die Wohnung in Sissach verlassen haben und ins Kilchzimmer zogen.
Ich kannte Kilchzimmer ja schon lange von unseren regelmässigen Pfigstretraiten dort oben, doch was so ganz genau dort oben abläuft, bekam ich erst im letzten Jahr zu sehen.

Jedes Jahr bietet die KEB Europa im Kilchzimmer, dem Europazentrum, zwei Kurse an. Einer im Sommer für Englischsprachige und einen im Herbst auf Deutsch und Englisch. Während dem Winter und dem Frühling steht das Haus für einzelne Gäste oder ganze Gruppen offen und es wird fleissig für die nächsten Kurse vorbereitet.

Ich könnte hier jetzt noch versuchen zu erklären, was denn nun der CML Course ist, doch für etwas haben wir ja ein super Grafikteam im Kilchzimmer, dass nebst der Deutschen (PDF) und der Englischen (PDF) Broschüre, erst kürzlich auch ein Video veröffentlicht hat. Die Personen im Video waren alles Teilnehmer des Sommerkurs 2011.

Children’s Ministry Leadership Course von CEF Europe.

Einige haben das Video vielleicht nicht hier auf dem Blog angeschaut sondern direkt bei Vimeo und haben dort vielleicht noch die weiteren Videos gesehen. Für die anderen binde ich hier noch das Video vom Jubiläum von 40. Jahren Kilchzimmer, welches von ein paar Monaten gezeigt wurde.

CEF Centre/KEB Zentrum, "Kilchzimmer": 1971 – 2011 von CEF Europe.

Für Personen welche sich nun noch weiter für die KEB (Kinder Evangelisations Bewegung) oder dem Englischen Begriff CEF (Child Evangelism Fellowship), denen empfehle ich die folgenden Links zu betrachten:

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Geschrieben am 25.10.2011 von admin in Glauben, Kilchzimmer, Reallife
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Analog vs. Digital – Mathematik & Math-o-mir

Viele träumen immer noch von einem papierlosen Büro, doch ich denke, dass es nie kommen wird, denn Papier im klassischen Sinn ist die einfachste und schnellste Form etwas fest zu halten. Es werden zwar immer mehr Geräte entwickelt, als ‹elektronisches› Papier dienen sollen, doch die Bedienung und der Preis sprechen meist gegen sie.

Somit bleibt einem oft nur der Entscheid zwischen den drei folgenden Punkten:

  • Analog = Papier und Stift
  • Digital = Alles wird in einem Computer mit Computerformaten festgehalten (geschriebenes zu Textdaten)
  • Semi-Digital = Man digitalisiert seine analogen Daten (geschriebenes zu Bilddaten) mom

In der Realität wird man dann meist Kompromisse von Kombinationen der beiden eingehen. In der Utopie möchte man jedoch die Vorteile des Digitalen und die Simplizität des Analogen nutzen.
Für mein Studium versuche ich so viel wie möglich digital zu halten und somit stellt sich die Frage nach guter Software, denn im ersten Semester des Informatikstudium habe ich drei mathematische Vorlesungen und eine zur Einführung in die Programmierung. Doch die Ansprüche dafür sind hoch. Während man bei der Programmier Vorlesung gut mit einem einfachen Texteditor umgehen kann (Programmiersprachen sind ja eine Abstraktion der Maschinensprache, lesbar gemacht für Menschen), so kommt man bei der simpelsten mathematischen Formel schon zu Problemen. Meine Suchkriterien bezogen sich somit praktisch nur auf Programme, welche Formeln darstellen können. Das Ergebnis war vorerst eine Vielzahl solcher Programme, doch keine bietet eine einfache Eingabemethode an.

Keine bis auf Math-o-mir. welche es dem Nutzer ermöglicht auf eine einfache Art Mathematik digital festzuhalten.

Das Programm wird von Danijel Gorupec entwickelt mit der folgenden Leitidee, welche genau meinen vorig erwähnten Problem entspricht:

Why can’t I use my PC as simple as I am using pencil when writing mathematical equations?

Wieso kann ich mein PC nicht gleich einfach verwenden um mathematische Formeln zu schreiben wie mit Papier und Stift?

In den meisten andere Programmen muss jedes mathematische Symbol oder Formelkonstrukt aus einer Liste mit der Maus ausgewählt werden, was sehr sehr mühsam ist und für ein flüssiges Schreiben viel zu langsam. In Math-o-mir gibt es zwar immer noch Listen, doch zum einen ist diese logisch angeordnet und kann mit Tastenkombinationen versehen werden und zum anderen gibt es viele intuitive und vordefinierte Kombinationen. Zum Beispiel wird aus => automatisch ein ≥ oder aus -> wird ein richtiges Pfeilsymbol →.
Weiter lassen sich Matrizen schön darstellen, freihändige Zeichnungen tätigen, Formeln direkt berechnen, das Ganze oder einzelne Formeln als MathLM, LaTeX Code oder als Bild exportieren, und und und…
Das Beste am Ganzen ist, dass ich im Moment mit dem Entwickler in Kontakt stehe und ihm helfe die Software (nach meinen Wünschen) zu verbessern.
Natürlich gibt es auch ein paar negative Punkte, z.B lassen sich ’nur› 26 Zeichen lange Wörter/Variablen festhalten oder dass in den verwendeten standardschriftarten keine Zahlenmengensymbole vorkommen, doch im Vergleich zu den angebotenen Features kann man mal gut darüber hinweg schauen.

Die Geeks werden sich den ganzen Artikel durch gefragt haben, was für ein Problem ich denn hätte schliesslich gibt es ja LaTeX, da braucht man nichts anderes.
Ja dies mag wohl wahr sein und stellt gleichzeitig ein grosses Problem dar. Die Nachfrage nach einem guten mathematischem Editor besteht gewiss, doch alle die wirklich die Möglichkeit hätten diese Nachfrage zu stillen, fühlen sich mit LaTeX vollumfänglich versorg und ‹zwingen› es somit praktisch jedem auf.
LaTeX ist mächtig für alles was mit Text zutun hat, doch es ist überhaupt nicht benutzerfreundlich und leicht zu erlernen. Deshalb bin/war ich auf der Suche nach etwas benutzerfreundlichem und einfachem, was Math-o-mir durchaus bietet.icon

Math-o-mir – Website (Windows und mit WINE auch Linux)

Math-o-mir – Blog des Entwicklers

Das Utopia, im welchem es keine analogen Informationsspeichermedien mehr gibt, wird erst dann eintreffen, wenn es möglich wird jegliche Information, sei es Text, Audio oder Video, aus unserer Welt (praktisch) fehlerfrei als digitale Datenstruktur abzubilden.
Persönlich würde ich mich jedoch auch schon mit einer starken Vereinfach zu frieden geben. 😉

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Geschrieben am 21.10.2011 von admin in Computer, ETH, Linux, Reallife, Windows
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Megamind

megamind Inspiriert durch die Präsentation von Ron Henderson, welcher bei Dreamworks arbeitet, über das Thema "Art-Directed Reality: Tools for Animation and Visual Effects", schaute ich mir gestern den Film "Megamind", von welchem viele Beispiele gezeigt wurden, an. Der Film ist, wie von einer Dreamwork Produktion zu erwarten, ein Cartoon-mässiger Animationsfilm.

¡Achtung Spoiler!

Der Film kopiert zu beginn so ziemlich alles von Superman. Zwei Kinder werden von einem bald zerstörten Planeten geschickt und werden Erzfeinde (Kal-El und Zod).
Irgendwann gelingt es dem bösen Megamind den guten Metro Man zu zerstören, doch ohne Gegner wird ihm langweilig und so erschafft er sich seinen eigenen guten Gegner. Leider verhält sich der ‹Gute› nicht ganz so gut wie erwartet und Megamind muss nun gegen seine eigene Kreation ankämpfen und wird dabei zum Held der Stadt. Das Ganze ist natürlich eng mit einer Liebesgeschichte verbunden (eine weitere Parallele zu Superman).

Viele Filme und Geschichten versuchen einen Lehrsatz zu vermitteln, auch Moral genannt. Ich hab mich nun am Ende von Megamind gefragt, was nun nebst der Unterhaltung vermittelt wollte.
Ich sehe da mehrere Punkte:

  • In jeder Person steckt Gutes.
    Dies ist wohl die Hauptaussage und der böse Megamind wandelt sich zum guten Helden der Stadt.
  • Aussenseiter werden oft nur falsch verstanden.
    Zu Beginn versucht Megamind die Fähigkeiten von Metro Man mit Technik zu kopieren, um genau so beliebt zu werden, doch es funktionierte nie so richtig und er gefährdet somit nur die anderen Personen. Dadurch wird er als böse betrachtet, obwohl er nur gerne etwas Aufmerksamkeit bekommen möchte.
  • Mobbing kann Persönlichkeiten lebenslänglich verändern.
    Durch seine misslungenen Experimenten wird er dann oft ausgelacht, besonders von Metro Man. So lange bis er entschied nur noch böses zu tun.
  • Eifersucht kann einem zu Bösem verleiten.
    Titan ist eifersüchtig auf Megamind, natürlich mal wieder wegen einer Frau… 😉
    Diese Eifersucht führt jedoch dazu, dass Titan die ganze Stadt auseinander nimmt.

Ich bin mir sicher es gibt einige weitere Stichwörter. Es lässt sich also kaum eine bestimmte Moral aus dem Film herausnehmen, sondern man muss Ganze zusammen nehmen um den “tieferen Sinn” dahinter zu sehen.

Der Film besitzt gute Grafik, einiges an Humor und hat ein paar unerwartete Wendungen. Somit denke ich ist die 73% Bewertung von Rotten Tamatoes angemessen.

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Geschrieben am 19.10.2011 von admin in Computer, ETH, Medien, Movies, Reallife
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Under Development – Update

2011-09-24 19.20.29

Update: In meiner Abwesenheit heute, ist doch nun schon wieder etwas los gewesen und ich dachte ich ersetzte da zwei Fotos, welche eher Wiederholend waren, durch brandneue.

Das Leben auf einer ‘Baustelle’ ist oft mühsam, da man am Tag mit viel Lärm belästigt werden kann und es immer wieder hier und dort Änderungen gibt, so dass man sich anpassen muss. Auch gibt es eine Einschränkung der Privatsphäre, da die Bauarbeiter überall an irgendetwas arbeiten sind.
Doch mich persönlich stören diese Punkt nicht allzu sehr und als ich mich entschied, bereits provisorisch in meine neue Wohnung einzuziehen, war ich mir bewusst, dass es den einen oder anderen Nachteil hat.
Von der anderen Seite betrachtet, ist es sehr spannend an einem Ort zu wohnen, wo täglich etwas  neues entsteht oder verschwindet. Man sieht und eventuell lernt auch noch ein bisschen etwas, was man in einem ‘normalen’ Haus nie könnte.

In den Vergangenen Wochen hat sich nun schon einiges geändert.
Aus den alten Zimmern entwickelte sich über den Tag, plötzlich ein neues moderneres Zimmer, bei welchem zwar noch ein paar Details fehlen, aber was nicht ist, wird noch werden.

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Ein anderes Beispiel ist der Kachelofen. Der Kamin im Zimmer war am Morgen noch intakt und am Abend völlig verschwunden. Das gleiche ist gestern mit dem Ofen passiert, doch diesmal war ich zu hause und habe etwas mehr mitbekommen. Am Mittag stand er noch da mit der ganzen Mauer rings um. Mein ‘Büro’ wurde bereits ins andere Zimmer verschoben und der Durchgang mit Folie gegen den Staub zugeklebt. Da der Kachelofen direkt an die Küche grenzt und diese auch noch möglichst nutzbar bleiben soll, musst da also auch eine improvisierte Abschirmung hin. Der Zugang ist nun zwar erschwert, aber nicht unmöglich. Am Nachmittag dann wurden die Wand rings herum herausgeschlagen und gebohrt und gegen Abend konnte der Ofen dann in die neue Mulde entsorgt werden. Nun klafft da noch ein Loch zwischen den beiden Räumen und man bekommt einen Einblick in die Innereien einer Wand/Decke/Boden.

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Oder man darf überrascht feststellen, dass die neue Heizung nun bereits installiert ist.

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Es ist doch toll zu sehen, wie sich Stück um Stück alles wandelt und neu(er) wird und mit jedem Schritt fühl ich mich hier etwas mehr zuhause. Freu mich schon darauf diese Wochenende in mein fast fertiges Zimmer einziehen zu können! 🙂

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Geschrieben am 12.10.2011 von admin in Reallife, Uster
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Food 01 – Spaghetti

Zum Selbstständig sein gehört auch sich selber mit Essen versorgen zu müssen. Für das übliche Brot mit Butter, wie an einem der ersten Tage auf dem Bild links, reicht es schnell einmal. Für ein gekochtes Mittagessen braucht es dann aber meistens etwas mehr Aufwand. Da seit Freitag das Gas wieder aus den Rohren kommt, machte ich mich gestern auch und kochte mein erstes Essen in Uster. Eigentlich nichts spezielles, denn wer hat nicht schon einmal Spaghetti gekocht? Trotzdem möchte ich hier ein Bild veröffentlichen. Ich werde versuchen meine “Produkte” auch in der Zukunft zu veröffentlichen, womit man dann hoffentlich den Prozess von Nichts-Wissen nach Amateur-Koch beobachten kann. Abschließend kann ich nur sagen: En guäte! =)

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Geschrieben am 05.10.2011 von admin in Reallife, Uster
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Kochen soll geplant sein

Nun wohne ich schon seit fast 1,5 Wochen in der WG oder besser gesagt der momentanen Baustelle in Uster. Dadurch dass ich weg von allem bin was ich vorher hatte und kannte (natürlich meine persönlichen Gegenstände ausgenommen), kann ich dem frisch gestarteten Informatik Studium meine volle Präsenz geben, denn es gibt nichts was mich ablenken könnte und weiter lernt man jeden Tag etwas Neues.

In der letzten Woche war es mir nicht möglich, bzw. wollte ich nicht wenn ich konnte, das Mittagessen selbst zu kochen. Heute hatte ich mich jedoch dafür entschieden und somit wäre das meine erste selbst gekochte Mahlzeit in Uster mit einem Gasherd. Doch eben nur wäre, denn zum Kochen gehört auch eine gewisse Planung/Voraussetzung. Mit dem Wissen im Kopf, dass ich bereits Spagetti zu Hause habe, kaufte ich noch einen Käse um dem Ganzen noch etwas zusätzliches zu geben. Vor dem Herd stehend überlegte ich noch einmal kurz, was ich denn alles brauche. Da fiel es mir dann ein: Ich habe gar kein Salz geschweige denn Gewürze. Okay Salz könnte man noch schnell besorgen, doch da ich auch mal unbedingt den Gasherd testen wollte, drehte ich also auf. Von Gas jedoch bemerkte ich und der Feueranzünder nichts. Der Gashahnen ist zwar offen, aber der Leitung kann ich nicht komplett nach gehen, da überall noch Baumaterial steht. Daraus folgt:

Kein Gas – kein Kochen.

Wie man doch so schön sagt: “Planen ist das halbe Leben.”

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Geschrieben am 27.09.2011 von admin in Reallife
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Ersti @ ETH (& Uster)

Nun ist der lange im Voraus geplante Tag endlich gekommen. Mein erster Tag an der ETH, zwar nur mit Einführungsvorträgen und Campustour, doch es gilt trotzdem als der erste offizielle Tag als ETH Student oder eben als Ersti. Mein Tagesplan sah in etwa folgender Massen aus:

  • 06:00 – Aufstehen, Frühstück, usw.
  • 07:16 – Bus, Zug, Zug
  • 08:30 – Zürich HB
  • 09:05 – Hörsaal
  • 09:15 – Begrüssung
  • 09:30 – Vorstellrunde von VSETH, VIS, SOSeth und FF
  • 10:05 – Pause mit 2(!) Gipfeli
  • 10:30 – Einführung in MyStudies
  • 10:45 – “How to study” = ein paar Tipps wie und was man lernen soll/kann
  • 11:00 – Tutorengruppen, Campustour und Mittagessen
  • 13:30 – Zürich Rally = Postenlauf durch Zürich
  • 15:40 – Zug nach Uster
  • 16:00 – Haus aufräumen, putzen, einrichten, usw.

Zu Beginn gab es schon einmal eine grosse Verwirrung durch das Departement und die Fachschaft, denn auf der offiziellen Website gaben sie 09:00 Uhr als Startzeit an, während auf der Einladung der Fachschaft 09:15 Uhr stand. Für mich stimmte dann jedoch das Endresultat, denn ich löste noch das ZVV NetzPass Abo für Zürich und Umgebung und war wegen der etwas grösseren Warteschlange, dann erst 5min nach 9 Uhr im Hörsaal.
Die Begrüssung und Vorstellrunde waren nichts besonders und vieles hat man schon an den Informationstagen und/oder PreStudy Events hören können.
Gestärkt mit den Gipfelis gab es dann noch Informationen zur Stundenplan u.a Website MyStudies, welche ich jedoch bereits erforscht hatte.
2011-09-19 13.09.46Mit einem Zeigefinger auf die Übungen und vielen kleinen Informationen rund um den Campus wanderten wir in unseren Tutorengruppen zur PolyTerrasse Mensa und genossen im gut gefüllten Saal unser Mittagessen.
Nach einem Einstehen in alphabetischer Reihenfolge, wurden wir dann in neue Gruppen eingeteilt, in welchen wir uns dann aufmachten, um sieben Posten verstreut in ganze Zürich abzuklappern. Leider war das Ganze ein wenig chaotisch organisiert und so traf man immer auf viele Gruppen bei den einzelnen Posten, was das Ganze sehr in die Länge zog.
Da ich jedoch um 16 Uhr einen Termin wegen meiner Wohnung abgemacht hatte, musste ich dann die Rally vor Posten sechs verlassen und fuhr mit dem Zug nach Uster – mein neuer Wohnort für die Studienzeit. Das Ganze wird dann einmal eine Wohngemeinschaft, aber zuerst muss noch einiges am Haus gemacht werden. Ich wohne jetzt dann für ein paar Wochen oder eher Monate auf einer Bau-/Renovierstelle. Doch mit genügend und ruhigen Arbeitsplätzen an der ETH sollte das kein Problem und ehe ich es merke wird ein Jahr um sein…

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Geschrieben am 20.09.2011 von admin in ETH, Reallife
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