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Vergebung ist …

Nach langer Zeit hört ihr endlich Mal wieder etwas von meiner Seite, was nichts mit Programmieren oder ähnlichem zu tun hat.

„Vergebung ist …“ – Einigen von euch werden jetzt evtl. die Comics oder Gedichte in den Sinn kommen mit den Titel „Liebe ist …“ und obwohl das Thema Vergebung ist, so kommt man nicht an der Liebe vorbei. Es steht ja schliesslich nicht umsonst geschrieben, dass ohne Liebe alles Nichts wäre (1. Korinther 13), sondern es ganz klar, dass Vergebung unserer Sünden nur durch die Liebe Jesu Christi geschehen konnte und dass wir nur durch diese Liebe anderen Menschen vergeben können.

Meist sind uns die Prinzipien von Vergebung sehr klar, es ist ja auch nichts kompliziertes, aber wie sieht es dann ganz praktisch aus? Für mich persönlich spielt die Vergebung im Alltag oft einen sehr kleine Rolle. Logischer Weise muss man nicht krampfhaft nach Gründen für Vergebung suchen, aber dies ist doch oft auch gar nicht nötig. Vergebung muss auch nicht etwas weltbewegend Grosses sein, sondern es kann im ganze Kleinen geschehen. Hat jemand unrecht an dir getan oder hat jemand dich beleidigt oder verletzt? Vergib ihnen! Ist es unfair oder gemein? Hat es diejenige Person erst gar nicht verdient? Ist der Schmerz zu gross? Es sind alles Gründe, aber sie sollten für die Vergebung kein Hindernis sein. Denn der Herr Jesus kam auf diese Welt nicht für die heilen Leute, nicht für die denen es gut geht, sondern er kam als Arzt auf diese Welt um Menschen in Not zu helfen, um denen zu helfen, welchen niemand anderes helfen kann oder will, ja denen welche nicht einmal wissen wie sie sich selber helfen können.

Egal was du getan hast, ER kam auch für dich und hat dir deine Missetaten vergeben. Wenn also Jesus Christus als Teil des Dreieinigen Gottes Mensch wurde um uns Sünder, die wir es nicht verdient haben, zu vergeben, sollten wir nicht auch im Stande sein als sündiger Mensch anderen zu vergeben? Denn es steht im und nach dem Vaterunser geschrieben:

Darum sollt ihr so beten: Unser Vater im Himmel! Dein Name werde geheiligt. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen. Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, so wird euch euer himmlischer Vater auch vergeben. Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, so wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben. (Matthäus 6,9-15)

Gott kann uns nur dann voll und ganz vergeben, wenn wir anderen ebenfalls voll und ganz vergeben können.

Auf das Thema bin ich nicht einfach so gekommen, sondern ich wurde heute Morgen sehr berührt durch das Zeugnis von Ursula Link. Die eine Tochter von Ursula Link wurde in der Milleniumsnacht ermordet. Der Schmerz von solch einem Verlust kann niemand nachvollziehen und ist erst gar nicht beschreibbar. Man wird von einem Moment auf den anderen aus dem Alltag gerissen und der Weg zurück scheint unmöglich. Ich möchte hier jetzt nicht die ganze Geschichte erzählen (unten gibt es ein einstündiges Video von ihr), sondern möchte einfach zum „Ende“ der Geschichte springen.

Wie gesagt, solch ein Schmerz ist unvorstellbar und es scheint doch unmöglich, dass man dem Mörder vergeben kann. Doch Jesus vergibt jedem, ja stellt euch vor als ER unter schmerzen und geschwächt am Kreuz hing, vergibt er dem Verbrecher der neben ihm am Kreuz hing. Wenn man so nahe am Tod ist, wäre es für uns Menschen normal, wenn man sich nicht mehr für andere interessiert, aber die Liebe von Jesus Christus ist grösser als unser menschlicher Verstand es sich vorstellen kann. Und trotzdem ist es auch für uns Menschen möglich anderen zu vergeben, welche es gar nicht verdient haben. Für Ursula Link und ihre zweite Tochter waren es schmerzvollste Jahre, bis sie die Vergebung des HERRN empfangen hatten. Ab diesem Punkt konnten ihre Wunden langsam geheilt werden und die Hoffnung und Liebe kam wieder in ihr Leben. Mit der Kraft und Liebe Gottes und dem Wissen dass die verstorbene Tochter bereits früher das Leben dem HERRN Jesus anvertraut hat, konnte Ursula Link dem Mörder ihrer Tochter voll und von ganzem Herzen vergeben. Doch dabei ist es nicht geblieben, sondern durch Gottes Führung konnte sie den im sterben liegenden Mörder und die Familienangehörige des Mörders ebenfalls zu Gott führen.

Die Liebe und Vergebung Gottes kann zerstörte Leben wieder reparieren, ja nicht nur reparieren sondern umbauen in ein Werkzeug für den HERRN, um die Liebe und Vergebung Gottes weiterzugeben, „damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“ (Johannes 3,16) Wenn sich jemand das nächste Mal vergeht, dann vergib ihnen und sag ihnen, dass Jesus sie liebt.

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Geschrieben am 18.05.2014 von admin in Bibelstudium, Glauben, Reallife
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Die Torheit suchen

Wie kann man als Christ glauben, dass durch die Weisheiten der Wissenschaft man Gottes Wort komplett neu definieren muss, wenn doch Paulus im 1. Korinther 1,19-20ff schreibt:

Denn es steht geschrieben (Jesaja 29,14): „Ich will zunichte machen die Weisheit der Weisen, und den Verstand der Verständigen will ich verwerfen.“
Wo sind die Klugen? Wo sind die Schriftgelehrten? Wo sibd die Weisen dieser Welt? Hat nicht Gott die Weisheit der Welt zur Torheit gemacht?

Wenn nun also die Weisheit vor Gott eine Torheit ist, wie kann irgend jemand behaupten, dass nach seinem Wissen der Schöpfungsbericht nur eine Parabel/Geschichte ist und man da aus Tagen, Millionen von Jahren machen kann?

Wissenschaft und Forschung ist jedoch vor Gott überhaupt nicht ein Gräuel, aber Gottes Botschaft/sein Wort/die Bibel ist geschaffen als Torheit, als so einfach und simpel, dass es stärker ist als jegliche Theorie und es benötigt keinerlei Ergänzungen oder Neudefinitionen. Es ist eine konstante Wahrheit.

Denn die Torheit Gottes ist weiser, als die Menschen sind, und die Schwachheit Gottes ist stärker, als die Menschen sind. – 1. Korinther 1,25

Gottes Wort ist absolut gültig und um dies zu akzeptieren, braucht es keine wissenschftliche Beweise, sondern Glauben. Das impliziert auch automatisch, dass man nicht jedes Detail zu 100% verstehen muss bzw. kann. Gott ist nicht an unsere vier Dimensionen gebunden und es ist daher naiv zu glauben, dass man jedes Detail von Gottes Wort verstehen kann.

Die Torheit Gottes lässt sich wie folgt zusammenfassen:

Nur ein Mensch, der einsieht, sich niemals aus eigener Kraft Frieden mit Gott erkaufen zu können, der wird zu Jesus Christus finden – als seinen Erlöser, der für ihn und seine Sündenschuld stellvertretend am Kreuz litt, starb und nach 3 Tagen auferstand, weil er rein und sündlos war. – LEBEN IST MEHR 2012

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Geschrieben am 06.12.2012 von admin in Bibelstudium, Glauben
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