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Rhapsodie haTikwa in D-Moll – Roger Liebi

Letzten Sonntag gingen wir als Jugendgruppe der FEG Aesch an einen Vortrag von Roger Liebi mit dem Thema “Kommt der Weltuntergang am 21.12.2012?”. Die Frage an sich wurde sehr schnell mit zwei bis drei Folien beantwortet.

Zuerst zeigte er auf, dass es bereits in der Vergangen immer wieder Personen gegeben hat, welche allen möglichen Unsinn für irgendein bestimmtes Datum voraussagten. Zum Beispiel wurde für den Jahreswechsel von 999 zu 1000 den Weltuntergang vorausgesagt und viele gerieten in Angst.
Doch der 21.12.2012 soll ja nicht irgend ein Zeitpunkt sein, sondern dann soll ja angeblich der Mayakalender aufhören. Diese Aussage ist grundlegend falsch, denn ein Kalender hört nicht einfach auf. Als Beispiel hört der Wandkalender in der Wohnung zwar im Dezember 2012 auf, aber der Kalender oder das Prinzip hinter dem Kalender nicht, es kann einfach weitergerechnet werden. Nach der Zählung der Mayas entspricht der 21.12.2012 dem 13.0.0.0.0. Da letzte Ziffer den Tagen entspricht, hört der Kalender nicht einfach am 21.12.2012 auf sondern der 22.12.2012 ist dann ganz einfach der 13.0.0.0.1.
Wer auf Wikipedia noch ein bisschen weiter liest, findet noch, dass das Datum 13.0.0.0.0 noch ein wenig eine weitere Bedeutung hat, welche jedoch eigentlich nichts aussagend ist und trotzdem klammern sich Leute an solche Wortfetzen. Da muss ich mich doch schon fragen, wieso dass das lebendige Wort Gottes (die Bibel) so oft ignoriert wird, obwohl es täglich Zeugnisse über die Wahrhaftigkeit des Textes gibt, aber bei Kleinigkeiten, welche überhaupt keine Grundlagen und schon gar keine Zeugnisse haben, interessieren sich plötzlich Hunderttausende und sehen es als glaubwürdig an.
Ein ähnlicher Vortrag von Roger Liebi befindet sich auf Youtube, er ist jedoch auf Schweizerdeutsch.

Was hat nun der Titel mit all dem zu tun?
Roger Liebi baut gerne musikalische Stücke in seine Vorträge ein und dies tat er auch an jenem Sonntag getan. Das Stück ist eine von ihm selbstgeschriebene Rhapsodie mit dem unterliegend Thema der Nationalhymne von Israel namentlich haTikwa. Mir persönlich hat das Musikstück sehr gefallen, da es die ganze Geschichte von Isreal musikalisch erzählt. Leider hab ich keine vollständige Version gefunden, aber soweit ich mich erinnern kann ist das Meiste enthalten.

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Geschrieben am 05.06.2012 von admin in Glauben, Music, Reallife
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Royalty-Free Music

Da bin ich doch nun total in fahrt und schreib gleich noch ein dritter Beitrag! 🙂

cc-by Es gibt hunderte Websites, welche verschiedene Ressourcen in Form von Musik, Texturen, 3D Modellen, Bildern, usw., doch die meisten Medien sind nicht gratis, sondern oft extrem teuer. Dann wiederum gibt es ab und zu kleinere Webpräsenzen mit wirklich freiem Inhalt. So bietet incompetech.com hunderte oder gar tausende von kurzen Musikstücken gratis unter der Creative Common Lizenz an. 
Wenn ihr also nächstes Mal ein Video auf Youtube hochladet, noch etwas Hintergrundmusik sucht und nicht wieder Material, welches unter einem nicht freigegebenen Copyright steht, dann schaut doch einfach einmal auf incompetech.com vorbei.

Kennt ihr noch andere ähnliche Seiten?

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Geschrieben am 17.09.2011 von admin in Medien, Web
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Sintel – Video & Soundtrack

Es sind nun bereits zwei Monate vergangen seit Sintel, ein “Open” bzw. Blender Film, seine Online Premiere feierte.
Ich bin vor ein paar Tagen zufällig während dem Surfen auf den Film gestossen und war erstaunt und musste nach knapp 15min enttäuscht feststellen, dass der Film bereits am Ende war. Im Vergleich zu den zwei vorherigen Blender Kurzfilmen “Big Buck Bunny” und “Elephants Dream” schneidet der Inhalt ziemlich gut ab, auch wenn er vor allem wegen der kurzen Zeit ein bisschen Zusammenhangslos erscheint.

Der Film endet bevor es dann wirklich los geht, doch man wird ihn nicht allzu schnell vergessen, weniger wegen den Bildern, als viel mehr wegen dem Soundtrack!

sintel-cover-small1-300x300 Kompletten Beitrag lesen

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Geschrieben am 04.12.2010 von admin in Medien, Movies, Music
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Problem: Raubkopie

Ich stelle nun einmal die These auf, dass jeder regelmässiger Benutzer des Internets bereits in irgendeiner Art das “Urheberrecht“ verletzt hat. Und wenn nicht im Internet, dann sicherlich beim Kopieren aus einem Buch o.ä.

Vor knapp 1000 Jahre war das Drucken mit beweglichen Lettern zum ersten Mal verwendet worden und vor knapp 500 Jahre wurde die Technik auch in Europa bekannt. Jede gedruckte Seite zählte wohl am Anfang als sehr wertvoll und jeder Autor war am Anfang wohl sehr froh, wenn seine Texte auch ohne “Erlaubnis” kopiert wurden.

Heute hat man die Perfektion der Kopie erlangt, nämlich das digitale Medium. Obwohl nun die Darstellung auch von System zu System ein wenig variiert, so lässt sich ein Text, mit Bildern und allem Drum und Dran, mit einem Tastendruck kopieren. Doch das Selbe funktioniert auch mit ganzen Büchern, Musik und Filmen. Doch nun kommt das Problem, dass viele Leute von dem Verkauf dieser Werke leben und deshalb nicht glücklich über Kopien sind, sondern versuchen diese um alles in Welt zu verhindern, oft ohne zu merken, wie viel Geld und Energie sie das wiederum kostet.

Worauf ich nun eigentlich kommen möchte ist, dass das Model des physikalischen Mediums nicht mehr dem heutigen “Zeitgeist” entspricht. Es ist schlicht und einfach veraltet.

Wieso soll ich 20 Fr. ausgeben um mir eine DVD zu kaufen, wenn sie erstens Pflicht-Werbung enthält, zweitens danach in irgend einem Regal verstaubt und drittens nach ein paar Jahren sowieso nicht mehr lesbar ist!?

Zum Glück bin ich jedoch nicht der Einzige der so denkt. Peter Serafinowicz, ein bekannter britischer Autor/Produzent/Filmregisseur/Schauspieler/Musiker/Komiker/Sprecher(/Geek) schreibt über seine Erfahrungen.

Why I steal movies even ones I’m in – Peter Serafinowicz

Den Artikel find ich wirklich genial. Was ich persönlich, als Anti-Apple-Person, anfügen möchte ist, dass die Lösung wenn möglich nicht iTunes heissen sollte.

Nun steht natürlich die Frage im Raum wie sähe denn nun das neue Modell aus?
Wie genau dass es aussehen soll kann ich jedoch nicht sagen, die Eigenschaft die es haben sollte, jedoch schon.

  • Einigermassen standardisiert, damit es universell angewendet werden kann
  • Nicht von einem Konzern/Firma abhängig, jeder soll die Möglichkeit dazu haben!
  • Universelle, einfache und sichere Geldabhandlung
  • 100% Eigentumsrecht, sprich (fast) kein Kopierschutz, schon gar nicht DRM!

Der letzte Punkt ist mir sehr wichtig, denn immer mehr wird Geld für etwas ausgegeben, worüber man schlussendlich gar nicht volle Kontrolle darüber hat, was der Zwischenfall von Amazon zeigt!
Wieso soll ich mir Musik kaufen, welche ich NUR mit Hilfe von iTunes hören kann und nicht die Möglichkeit habe, meine teuer erkaufte Musik auf einen NICHT Apple MP3-Player (Ja nicht alles was Musik abspielt heisst iPod!) zu laden?!

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Geschrieben am 16.05.2010 von admin in Computer, Medien, Reallife, Web
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Bear McCreary – Caprica – Battlestar Galactica

Eigentlich hätte Hans Zimmer hier schon längst einen Eintrag verdient, jedoch bin ich (noch) nicht dazu gekommen. In der zwischen Zeit möchte ich aber ein bisschen über den Film/Serie/Game Komponisten “Bear McCreary” schreiben.
Als Fan von Battlestar Galactica (BSG) und weiter Caprica hab ich die Musik von Bear McCreary gut kennen gelernt und musste immer wieder staunen was für eine Mächtigkeit seine Kompositionen besitzen. Ich denke jeder BSG Fan wird sich mit seiner Musik früher oder später ein wenig befasse, vor allem da seine Musik nicht nur im Hintergrund als Untermalung dient, sondern da viele kleine und grössere Melodien eine wichtige Rolle in der Serie haben. Z.B. erklingt im Schiff in der 4. Staffel plötzlich eine Melodie, welche die wirklichen Gesichtern hinter einzelnen Charakteren zum Vorschein bringt. Oder ein anderes Beispiel ist das melancholische Stück, welches von Felix Gaeta (Alessandro Juliani) gesungen wird beim Verlust seines Beines. Bear McCreary schreibt selbst darüber:

“Here, the boundaries between source and score are shattered once again, as score becomes source and vice versa.” (Caprica: End of Line)

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Filmkritik: Twilight (2008)

Diese Notizen hab ich nun schon ein wenig länger her erstellt, hab mir aber erst jetzt Zeit genommen diesen Eintrag fertig zustellen und zu veröffentlichen.

Da meine Freunde und ich in der Freizeit oft über verschiedene Filme und Serien diskutieren und uns mittlerweilen sehr viele Dinge an Filmen auffallen, wie z.B. was schlecht gemacht wurde, wo man noch mehr hätte raus holen können und was wahrscheinlich als nächstes passieren könnte, dachte ich mir erstelle ich einmal eine Filmkritik.

Warum ich Twilight gewählt habe, liegt daran, dass der Film nun schon oft das Thema war und ich mich von den positiven/negativen Meinungen selbst ein Bild machen wollte.

!!!! SPOILER ALERT !!!!

Allgemein

Als “Soundtrack Freak” muss ich hier am Anfang anmerken, dass der Soundtrack von Twilight sehr individuell, passend und schön gestaltet wurde. Der Film könnte ohne Musik wieder einmal nicht leben!

Da ich nicht wirklich ein Fan von Vampire Geschichten bin, gefällt mir die Geschichte von Twilight auch nicht sehr gut, jedoch habe ich die Bücher nicht gelesen und kann somit nur die Filmgeschichte beurteilen.

Die Charakteren sind eigentlich recht gut gewählt, wenn mir die Schauspieler auch nicht bekannt sind. Die Seiten von Böse und Gut werden am Anfang im Film schlecht oder ungewiss dargestellt, was meinerseits für Verwirrung sorgte. Zu Beginn sieht man allgemein in den Vampiren das Böse, jedoch stellt sich dann während des Filmes heraus, dass es auch “gute” Vampire gibt. Diese Schönmalerei von Vampiren ist einer für mich störender Punkt des Filmes.

Ein Plus des Filmes ist zusätzlich, dass die meisten Szenen nicht voraussehbar waren!

Da es nun schwierig ist all meine Notizen, welche ich während dem Schauen des Films gemacht habe, zusammenzufassen, werde ich meine ganzen Notizen veröffentlichen und hier nur auf ein paar Punkte eingehen!

Ganz am Anfang hat mich der “Iceblue”-Farbfilter sehr gestört. Der Filter lässt das ganze sehr trist und irgendwie unpassend wirken. Klar für die Geschichte passt der Filter, aber ich denke, man hätte zu beginn eine etwas bessere Farbwahl treffen können.

Da ich schon vor dem Film gewusst hatte, dass es sich im Film um Vampire handelt, war die Spannung z.T. schon getrübt. Ich habe dann eigentlich fast die ganze Zeit darauf gewartet einen Vampire zu sehen und hab somit am Anfang nicht sehr gut aufgepasst.

Die Musik ist wirklich gut gemacht, denn sie beinhaltet sehr schöne und eindeutige Bildmalerei.

Interessant ist auch, dass man sehr wenig Voraussagen machen konnte, welche dann auch wirklich so eintrafen. (siehe Notizen)

Meine Notizen während des Filmes

Filmkritik: Twilight (2008)

Nach dem ich nun so viel gute Kritik von Twilight gehört habe, dachte ich mir muss ich das ganze doch selbst einmal anschauen!

– Beginn – 14.06.2009 – 15:42 ———————————-RLS-DiAMOND-
* Musik gut
* Iceblue-Farbfilter ist ein wenig verwirrend und macht das ganze trist/zu dunkel…
* selbst erzählen der Geschichte: Gut
* Wenn man die Geschichte mit dem Vampire weiss, wartet man immer darauf.
– Break at 10:15 – Start: 16:04 ——————————————–
* Gute Musik Bildmalerei
* Übertriebene Gefühle…
– Break at 16:44 – Start: 16:19 ——————————————–
* Schöne Close-Up-Aufnahmen
* Unnötige Rettungsaktion / unrealistischer "Crash"
* gute Schärfe-Unschärfe-Aufnahmen
* 29′ schlecht gespielt – Standard Homescene…
* New Girl ist ein wenig zu viel umworben
* 36′ Apple & Google (Books) & Amazon & Thunderbird Whale – Productplacement
* 37′ Gutes Wetter nicht erkennbar durch Farbfilter
* 40′ Gute Fahrszene
* Rätsel um Vampire ist unnötig, wenn man es bereits weiss, Spannung durch Ungewissheit bleibt.
* 45′ Voraussehbarer Mord durch Vampire, Vermutung "Vater" -> falsch
* 47′ komisches Flash"back"
* 50′ Komische Kameraführung
* zu schnelle/komische Wendung
* 53′ Theatralische Szenerie (Speed/Baum)
* 55’50“ Bekanntes Akkordabfolge
* Gute Gitarre Piano Musik
* Gute Wald Szene / Unlogische plötzliche Sonne
* Harte Schnitte
* 59′ Erklärungen
* 1h 1′ Voraussehbare Zukunft (Tod)
* 1h 3′ Familien kennenlernen
* 1h 8′ interessante Musikwahl… (beruhigend)
* 1h 9′ schöne/unnötige Baumkletterei
* Farbfilter fällt nicht mehr stark auf
* 1h 11′ unnatürlicher Rauch-/Lichteffekt
* 1h 15′ gute Kuss Szene
* 1h 17′ Romantische Nacht
* Vater trinkt zu viel Bier… (schlechtes Ende) –> nicht eingetroffen
* 1h 19′ Lustiges Baseballspiel (Bat würde nicht so lange halten, wenn es einen solchen Knall gibt.)
* 1h 22′ offensichtlicher Battle um das Mädchen -> Falsch -> Kampf
* 1h 27′ harte Szene
* 1h 30′ interessante Wendung der Vampire zum "Guten"
* 1h 34′ nicht sehr intelligenter Entschluss
* Psycho Charakter unnötig
* Kommender Kampf mit Edward offensichtlich
* 1h 39′ Unnötiges Blut vergiessen  & schöne Kampfszene
* 1h 41′ Vampire Aktionen unnötig
* 1h 42′ schönes Flashback
* Frauen Vampire (Victoria) nicht vergessen -> Auflösung 1h 45′
* 1h 48′ komische Warnung von den anderen
* 12min; zu wenig Zeit für grosse Aktionen…
* zu romantischer PROM -> schlimmes End befürchtet -> nicht eingetreten, aber beinahe
* 1h 53′ Kliffhanger…
* Interessantes Flashback in B/W mit Namen
* Schöner Abspann mit Wasser anstatt Schwarz im Hintergrund!
– Ending – 14.06.2009 – 18:06 ——————————–Duration-2:01-

Fazit

Der Plot ist jetzt nicht gerade mein Geschmack, jedoch gibt es viele schöne visuelle und musikalische Szenen. Warum so viele Mädchen auf den Film/den Schauspieler abfahren, kann ich mir nicht erklären, denn trotz gutem Bild- und Tonmaterial schafft es der Film nicht im geringsten an einen Blockbuster.

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Geschrieben am 17.10.2009 von admin in Movies
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