My-Gate • Blog

Update & Neue Webseite

Ja lange ist es her seit dem letzten Update hier. Vor etwas mehr als zwei Jahren fing ich ganz euphorisch das Studium an der ETH Zürich an, es lief gut und die Themen waren zwar kompliziert aber interessant. Doch gegen Ende des ersten Jahres, merkte ich bei den Prüfungsvorbereitungen jedoch relative schnell, dass es knapp werden könnte und so kam es dann auch. Die Basisprüfung hatte ich nicht bestanden und so ging ich dann aber mit Überzeugung, dass es beim zweiten Mal klappen werde in ein Wiederholungsjahr. Doch die ETH ist nicht einfach und das Material muss richtig gut sitzen für eine Prüfungen, was sich bei zweiten Mal herausstellte nicht der Fall war. Zwei Mal die Basisprüfung nicht zu bestehen bedeutet, dass man Schweiz weit von einem Informatikstudium ausgeschlossen ist, es sei denn man wählt ein “gemischtes” Studium wie z.B. Wirtschaftsinformatik oder man geht an die Fachhochschule. Da ich in den letzten Jahren grosse Fortschritte in meinen Programmierkenntnissen gemacht habe und ebenfalls bemerkt hatte, dass ich lieber etwas Praktisches mache, anstatt nur mathematische Sätze zu beweisen, entschied ich mich für ein Studium an der Fachhochschule. Mit meinem Maturabschluss komme ich jedoch leider nicht direkt an die FH, sondern ich muss noch ein einjähriges Praktikum absolvieren, weshalb ich momentan auf der Suche nach einer Praktikastelle bin. Um nun endlich einmal (wieder) nutzen von meiner Hauptdomain zu machen, habe ich in der letzten Woche eine grobe Webseite zusammengestellt. Schaut es euch an und lasst mich wissen wie ihr sie findet und was man noch verbessern könnte.

> http://www.my-gate.net/ <

My-Gate

Es ist schon sehr interessant wie sich die Zeiten ändern, denn vor einigen Jahren war das Veröffentlichen von persönlichen Daten im Internet schon fast verpönt und die meisten Leute genossen die Anonymität, welche einem das Internet (dazumal) bot. Heute ist es fast umgekehrt, denn nicht nur die Internetgiganten wie Google oder Facebook zwingen einem mit realen Daten das World Wide Web zu nutzen, sondern es wird gerade im IT Sektor meiner Meinung nach fast schon erwartet, dass man eine eigne Webseite mit einem Portfolio betreibt. Vielleicht schreib ich mal einen eigenen Blog Post zum Thema “Persönliche Daten im Internet” mal schauen.

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Geschrieben am 28.09.2013 von Administrator in Computer, ETH, MyGate, Reallife, Uster, Web
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In meinen Rucksack packe ich…

Die meisten werden das Spiel wohl kennen – Reihum werden “Gegenstände” in einen Rucksack gepackt und jeder muss die momentanen gepackten Stücke aufzählen können. Da mir gestern irgendwie der Eistee im Rucksack ausgelaufen ist, musste ich alles rausnehmen und werde es dann mal kurz in die Waschmaschine tun. Da nun alles so auf dem Tisch lag, dachte ich mir, ich mache mal zwei Fotos von allem was ich so normalerweise rumschleppe.

Ja wie man sieht, ich bin ein Informatiker…

  • Oben links sieht man ein Display Port zu DVI Konverter, muss immer dabei sein, schliesslich hat man Bildschirm-/Beameranschluss Probleme nur wenn man unterwegs ist.
  • Daneben zwei USB normal zu USB Mirco, kann man nie genug davon mit sich tragen, schliesslich muss das Handy auch einmal an den PC angeschlossen werden, aber gleichzeitig braucht dein Freund ebenfalls schnell ein Kabel.
  • Darunter liegt mein neueres EliteBook 8470p. Das kommt überall dorthin mit, wo ich etwas länger bleiben werde, etwas zeigen oder arbeiten will. – Da fällt mit ein, ich wollte mal noch ein paar Bilder und Daten dazu hier hineinstellen…
  • Auf der rechten oberen Seite kann man zwei Kopfhörer und ein Y-Stecker sehen. Falls man mal im Zug zu zweit etwas schauen möchte und die zweite Person hat keine Kopfhörer dabei.
  • Gleich darunter gibt es ein Ersatzakku für mein Handy.
  • Rechts davon liegen zwei USB Sticks und der ganz rechts ist sogar USB 3.0 fähig. Ist einfach ein Muss um schnell Daten auszutauschen usw. – Wollte eigentlich schon lange einmal ein “Support” Stick mit allen möglichen nützlichen Dingen aufsetzten.
  • In der unteren Reihe haben wir rechts das offizielle Samsung Ladegerät für mein Galaxy S II und andere Mirco USB Geräte.
  • In der Mitte befindet sich ein Audiokabel für den Fall, dass man mal eben kurz das Handy oder das Notebook an eine Soundanlage anschliessen möchte.
  • Und ganz rechts unten noch meine Logitech Maus. Ohne Maus lässt sich oft nur sehr schwer arbeiten, da ist es gut wenn man immer eine dabei hat.

Ganz unpraktisch geht es dann bei mir vorlauter Technik eben auch nicht zu und her.

  • Ein Stift gehört einfach immer mit. Da ich den lieber nicht im Hosensack habe, kommt er halt in den Rucksack.
  • Die Zahnbürste kommt jetzt überall mit, da ich sie bereits zweimal vergessen habe, als ich irgendwo übernachtete.
  • Ganz oben neben der Zahnbürste befindet sich ein Säcklein mit Veloventilschläuchen. In der Vergangenheit gingen diese immer mal wieder kaputt, weshalb es doch praktisch ist, diese immer auf Mann zu haben.
  • Ein Stück Schnur gehört ebenfalls zur Standardausrüstung. Hatte ich z.B. schon einmal verwendet um etwas Grosses besser nach Hause zu transportieren.
  • Ein Plastiksäcklein – wer weiss was man einmal einpacken möchte?
  • Obligatorisches Portemonnaie, von der Grösse her ist es im Rucksack angenhemer.
  • In der Mitte gibt es dann allerlei nützliche Dinge: Pflaster, Sackmesser, Lippenpomade und Erfrischungspastillen.
  • Ganz rechts dann noch meine 13 Jahre alte Bibel, welche überall dorthin mitkommt wo ich etwas länger bleiben werde.
  • In der unteren Reihe gibt es dann links ein Regenschirm, für all die Platz- und sonstigen Regenfällen.
  • Kaugummi ist ein Muss, wenn man unterwegs die Zähne nicht putzen kann, so hat man doch eine Möglichkeit es etwas angenehmer im Mund zu haben.
  • Nastüchlein oder wie die Deutschen sagen Kleenex, ist für alles Mögliche nützlich und vergesse ich oft nach zu füllen.
  • Danach kommt noch eine Gideon Bibel mit dem Neuen Testament, den Psalmen und den Sprüchen. Diese ist immer im Rucksack, damit ich Gotteswort doch immer dabei habe.
  • Und als letztes ganz rechts unten noch Jasskarten. Ist doch immer schade wenn man mit Freunden zusammensitzt und noch etwas Zeit hat, aber keine Karten um einen Schieber zu spielen.

Das war es auch schon mit meinem etwas unnötigen Beitrag! Was tragt ihr so täglich mit euch rum? :D

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Geschrieben am 17.08.2013 von Administrator in Kilchzimmer, Reallife
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Office 2013/365 – Update

Da schreibt man doch mal kurz was über Microsoft Office und ein paar Tage später ist ein Teil schon wieder veraltet. Darum hier noch kurz ein Update. ;-)

Bis anhin war es ja, wie erwähnt, nicht möglich/erlaubt Office 2013 von einem PC auf den anderen zu übertragen. Hättet ihr euch also einen neuen PC gekauft, dann hättet ihr ein neues Office kaufen müssen. Microsoft hat das nun geändert und erlaubt nun die Lizenz von einem PC auf einen anderen zu übertragen (via Caschy).

Im letzten Post, hatte ich ja die Blog-Funktionalität von Word sehr gepriesen, diese ist auch recht gut, so lange man praktisch nur mit Text arbeitet, aber sobald man ein paar Bilder einfügen will und das Layout schön anpassen möchte, wird man Live Writer vermissen. Ich werde damit noch etwas mehr herumspielen und evtl. finde ich ja noch ein paar Tricks wie man am besten damit umgeht.

Übrigens an all die XP und Vista Nutzer (wenn es die überhaupt noch gibt): Office 2013/365 läuft offiziell nur auf Windows 7 und Windows 8. Mit Windows 8 kann ich es bestätigen für den Rest nicht, könnte mir aber vorstellen, dass es zumindest auf Vista auch laufen sollte, da 7 & 8 ja teils darauf basieren.

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Geschrieben am 06.03.2013 von Administrator in Computer, News, Windows
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Office 365 – Neue Blogsoftware

Einige technisch interessierte Leser werden es wohl bereits mitbekommen, dass Microsoft mit ihrem neuen Office ebenfalls einen neuen Weg für die Veröffentlichung einschlägt. Bis anhin hat man das Office gekauft, auf dem PC installiert wo man arbeitet und dann so all Jahr mal ein Update (Service Pack) erhalten. Zwar bietet Microsoft jetzt für ihre neuste Kreation auch eine ‚normale’ Version an, aber man darf Office nur auf einem einzigen PC installieren. Das heisst, wenn der PC kaputt geht, ist das Office nutzlos, oder wenn man sich einen neuen PC kauft, ist das Office nutzlos. Einige werden sich wohl schon die Haare ausreissen oder spöttische Sprüche über Microsoft machen, aber der Grund warum Microsoft die ‚normale’ Version so unattraktiv macht, ist um den Nutzer für die neuartige Version zu motivieren: Office 365.

Ja 365 entspricht im Schnitt einem Jahr und sagt somit auch schon etwas über das neue Verkaufsmodell aus. Man kauft die Software eigentlich gar nicht mehr vollständig, sondern ‚abonniert’ sie. Dies klingt für einige sicher gleich wieder nach einer Abzocke und je nachdem wie oft ihr mit Office arbeitet, mag diese Version auch nicht sehr attraktiv sein, aber im Abo inbegriffen sind Installationen auf 5 verschiedenen PCs, Mac und Mobilgeräten, gratis Updates auf die neuste Versionen (z.B. auch falls Microsoft jetzt Office 2014 veröffentlichen würde), Skype Guthaben (Skype gehört ja mittlerweile Microsoft), zusätzlichen SkyDrive Speicherplatz und man kann Office Online streamen, d.h. man erhält eine normales Office Interface, aber das Programm läuft in Wirklichkeit auf einem Server von Microsoft, somit kann man an Dokumenten von praktisch überall arbeiten, ohne Office zu installieren. Für einen Vergleich könnt ihr ja mal hier rein schauen.

Jetzt kommt aber noch das Beste, denn Studenten können Office 365 University für CHF 99.- (bei Digitec CHF 85.-) kaufen und das nicht für 1 sondern für 4 Jahre. Ob sich Office 365 nun für jeden x-beliebigen Nutzer eignet ist fraglich und am besten macht jeder einmal selbst eine Überschlagsrechnung, aber für Student lohnt sich das Angebot definitiv.

Was hat das nun alles mit der “Neuen Blogsoftware” zu tun? Bis anhin hatte ich meistens Windows Live Writer verwendet, nicht weil es super schön ist, sondern weil es die einzige brauchbare gratis Software ist. Mit Office 2013 oder eben der aktuellsten Version, Office 365, hat Word nun selbst die Möglichkeit Blogbeiträge direkt in z.B. einen WordPress Blog zu veröffentlichen. Evlt. hatte es da ja bereits in den älteren Versionen gegeben, aber ich habe eine solche Funktion nie gesehen.

Word

Mir persönlich gefällt das neue Office sehr gut und für Studenten kann ich es eigentlich nur empfehlen. Für nicht Studenten mag Office 2010/2007 wohl immer noch genügen, kommt halt ganz darauf an wie oft und auf welche Weise ihr es verwendet/verwenden wollt.

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Geschrieben am 04.03.2013 von Administrator in Computer, Web, Windows
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Europäisches Jugendmusik Festival 2012

Über Auffahrt letztes Jahr nahm ich mit dem Regio-Orchester, bestehend aus den Orchestern der Musikschulen Sissach, Gelterkinden, Steisslingen und Waldshut-Tiengen, zum dritten Mal am Europäischen Jugendmusik Festival teil. Die Festivals sind immer unterschiedlich und jedes Mal in einem anderen europäischen Land – 2007 fand es in Ungarn statt, 2009 in Österreich und 2012 in Italien. Alle drei Reisen gehören zu meinen Top-Erlebnissen und sind mit so vielen verschiedenen Erinnerungen verknüpft.

Warum rede ich aber nun über solch alten Kaffee? Nach über einem halben Jahr ist es mir nun endlich gelungen einen Zusammenschnitt der ganzen Reise zu machen. Das Grundkonzept stand eigentlich ziemlich schnell, aber bis ich dann das letzte Zusatzmaterial erhielt, hatte die Motivation schon wieder etwas nachgelassen, weshalb ich dann recht lange hatte einen praktisch fertige Version zu erstellen und nach dem ersten Betrachten des Orchesters habe ich noch einmal ein Änderungsvorschläge eingebaut. Womit wir zum Haupthema des Beitrags kommen, das Video ist nun nämlich auf YouTube verfügbar.

Doch da die Musik im Zusammenschnitt verschiedene Quellen verwendet und ich sowieso noch die ganzen Konzertaufnahmen rumliegen hatte, habe ich unser komplettes Konzertprogramm zusammengestellt und ebenfalls hochgeladen.

War das alles? Nö, denn das Eröffnungskonzert des Festivals hatte ich nämlich auch noch gefilmt und es wäre ja eine Schande gewesen, wenn dass ganze Material nie veröffentlicht werden würde. Das Aufnehmen war dort noch recht stressig, da ich mit zwei SD Karten schon ziemlich ans Limit kam, obwohl ich vor dem Konzert noch extra alles auf den Computer übertragen hatte, aber 1h 1080p verbrauchen halt schon etwas Platz. Weiter ging das erste Stück länger als 15min und da die Canon PowerShot SX1 IS leider nur FAT32 unterstützt kommt man nach 15min an das Grössenlimit von 4 GiB für eine Datei und es kam dadurch zu einem kurzen Unterbruch. Mit einem kurzen überblenden merkt man es im Video fast nicht.

Da ich noch so einiges an Material habe, welches nicht in die 30min passten, werde ich evtl. noch ein paar Dinge zusammenschneiden, aber wahrscheinlich nicht mehr unbedingt öffentlich herausgeben, sondern nur noch intern verlinken.

Ich freue mich über jegliches Feedback! :-)

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Geschrieben am 19.01.2013 von Administrator in Music, Reallife
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Ist Petrus der Felsen?

Vor ein paar Wochen hatten ich in der BGS eine interessante Diskussion mit einem Katholiken und somit kam auch schnell einmal die Frage auf, wieso die katholische Kirche einen Papst hat, bzw. wie das biblisch begründet wird. Auf die damals freizitierte Bibelstelle aus Mätthäus 16,18 konnte ich direkt keine Antwort geben, denn obwohl ich den Text in der Vergangenheit sehr wohl schon gelesen hatte, habe ich nie wirklich weiter darüber nachgedacht. Die Bibelstelle wird jedoch von der katholischen Kirche als grundlegenden Text verwendet, um den Irrglaube mit dem Papst zu begründen und somit sollte man sich schon einmal etwas Zeit nehmen und diesen genauer betrachten.

18 Und ich sage dir auch: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen, und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen.

Ich bin mir bewusst, dass der Text eigentlich noch weitergeht und man dies und das Vorangegangen ebenfalls betrachtet sollte, aber ich will mich jetzt hier trotzdem nur auf die Behauptung konzentrieren, dass Petrus der ‘Urgründer’ (erster Papst) der Gemeinde/Kirche ist. Vorab sei bemerkt, dass ich nicht Theologie oder Sprachwissenschaften studiert habe und darum muss meine Interpretation nicht korrekt oder komplett sein und ist von verschiedensten Orten zusammen getragen. Trotzdem werde ich aber so tun, als ob ich das alles selbst ‘wüsste’.

Diskussionen über Deutsche Textstellen der Bibel verlaufen oft sehr vage, denn wenn es um ‘Details’ geht, ist eine Übersetzung halt immer nur eine Übersetzung und man sollte sich nicht allzu sehr daran klammern. Im Allgemeinen ist es also immer Hilfreich mit mehreren Übersetzungen oder auch Übertragungen zu arbeiten. So bald es aber dann um einzelne Wörter geht wie z.B. ‘Petrus’ und ‘Felsen’, dann reichen verschiedene Bibelübersetzungen meist nicht mehr und eine Betrachtung des Urtextes ist vonnöten. In der Sonntagsschule lernt man, dass Petrus übersetzt Felsen heisst. Im Griechischen (der original Sprache des neuen Testaments) wird Petrus aber mit Petros wiedergegeben, was übersetzt dann nur ‘Teil des Felsen’ heisst, während für ‘Felsen’ Petra verwendet wird, was dann wirklich Felsen bedeutet.
Es gibt also einen Kontrast zwischen ‘Teil des Felsen’ und ‘Felsen’, doch die Frage wer nun ‘diesen Felsen’ ist, wurde immer noch nicht beantwortet. Doch dazu muss man ein paar Verse zurückgehen:

15 Er fragte sie: Wer sagt denn ihr, dass ich sei?
16 Da antwortete Simon Petrus und sprach: Du bist Christus, des lebendigen Gottes Sohn!

Es geht hier also um Jesus Christus und er ist der Felsen, auf den die Gemeinde gebaut ist. Dies muss man sich jetzt nicht so vage mit nur dieser Textstelle zusammendichten, sondern es gibt noch unzählige andere Stellen, wie z.B. Kolosser 1,18a:

18a Und er [Christus] ist das Haupt des Leibes, nämlich der Gemeinde.

Zwar ist Haupt und Felsen nicht der gleiche Begriff, aber die grundlegenden Eigenschaften sind dieselben. Doch wieso bezieht sich ‘dieser Felsen’ auf die vorangegangene Sätze mit Jesus und nicht direkt auf den mit Petrus?
Setzt man nun unsere gemachten Erkenntnisse ein, wird alles etwas klarer:

Und ich sage dir auch [zusätzlich]: Du bist Petrus [Teil des Felsen], und auf diesen Felsen [Christus] will ich meine Gemeinde bauen.

Man kann also die Begriffe ‘Teil des Felsen’ und ‘Felsen’ ähnlich betrachten wie ‘Christ’ und ‘Christus’, wobei dann jedem klar wird, dass ein ‘Teil des Felsen’ ohne ‘Felsen’ nichts ist und ebenfalls ein ‘Christ’ ohne ‘Christus’ nichts ist.
Petrus hatte das grosse Privileg ein Mitgründer (Teil einer Gruppe von Gründer oder Partner eines Gründers) der ersten Gemeinden Christi zu sein, aber er war bei weitem nicht die Grundlage der Gemeinde und es gibt keinen Grund durch dieser Textstelle ein Papsttum zu aufbauen, geschweige denn zu begründen.

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Geschrieben am 07.12.2012 von Administrator in Bibelstudium, Glauben
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Die Torheit suchen

Wie kann man als Christ glauben, dass durch die Weisheiten der Wissenschaft man Gottes Wort komplett neu definieren muss, wenn doch Paulus im 1. Korinther 1,19-20ff schreibt:

Denn es steht geschrieben (Jesaja 29,14): “Ich will zunichte machen die Weisheit der Weisen, und den Verstand der Verständigen will ich verwerfen.”
Wo sind die Klugen? Wo sind die Schriftgelehrten? Wo sibd die Weisen dieser Welt? Hat nicht Gott die Weisheit der Welt zur Torheit gemacht?

Wenn nun also die Weisheit vor Gott eine Torheit ist, wie kann irgend jemand behaupten, dass nach seinem Wissen der Schöpfungsbericht nur eine Parabel/Geschichte ist und man da aus Tagen, Millionen von Jahren machen kann?

Wissenschaft und Forschung ist jedoch vor Gott überhaupt nicht ein Gräuel, aber Gottes Botschaft/sein Wort/die Bibel ist geschaffen als Torheit, als so einfach und simpel, dass es stärker ist als jegliche Theorie und es benötigt keinerlei Ergänzungen oder Neudefinitionen. Es ist eine konstante Wahrheit.

Denn die Torheit Gottes ist weiser, als die Menschen sind, und die Schwachheit Gottes ist stärker, als die Menschen sind. – 1. Korinther 1,25

Gottes Wort ist absolut gültig und um dies zu akzeptieren, braucht es keine wissenschftliche Beweise, sondern Glauben. Das impliziert auch automatisch, dass man nicht jedes Detail zu 100% verstehen muss bzw. kann. Gott ist nicht an unsere vier Dimensionen gebunden und es ist daher naiv zu glauben, dass man jedes Detail von Gottes Wort verstehen kann.

Die Torheit Gottes lässt sich wie folgt zusammenfassen:

Nur ein Mensch, der einsieht, sich niemals aus eigener Kraft Frieden mit Gott erkaufen zu können, der wird zu Jesus Christus finden – als seinen Erlöser, der für ihn und seine Sündenschuld stellvertretend am Kreuz litt, starb und nach 3 Tagen auferstand, weil er rein und sündlos war. – LEBEN IST MEHR 2012

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Geschrieben am 06.12.2012 von Administrator in Bibelstudium, Glauben
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Ein neuer Nager

Nein, nein es geht hier nicht um Lebewesen, sondern um meine Computermaus. Die alte (ROCCAT Kone) hatte vor ein paar Wochen einen Scrollradschaden erlitten und von einem Moment auf den anderen war es unmöglich zu scrollen, erstaunlicherweise funktionierte der Mittelklick jedoch noch. Da meine Garantie leider schon über ein Jahr abgelaufen ist, konnte ich die Maus nicht mehr umtauschen. Trotzdem bin ich froh, dass mir die Maus nun etwas mehr als drei Jahre treu gedient hat und mir das Scrollrad nicht wie bei vielen anderen Käufer der ROCCAT Kone nach ein paar Wochen oder sogar nur Tagen kaputt ging. Als (technisch) neugierige Person habe ich die Maus dann natürlich geöffnet, um zusehen wo das Problem ist und fand ein sehr spröder Plastikrahmen, welcher das Mausrad halten soll und nun nach drei Jahren riss.

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Da eigentlich nur das Scrollrad kaputt war, verwendete ich die Maus noch weiter, während ich mich über andere Möglichkeiten informierte. Nach einigem Lesen von Forumsbeiträgen und Reviews über den direkten Nachfolger ROCCAT Kone [+] erfuhr ich, dass diese Generation ebenfalls Probleme habe mit dem Mausrad, aber dass dies mit ein bisschen WD40 Spray wieder für einige Monate behoben werden konnte. Doch interessanter Weise brachte ROCCAT die dritte Generation der Kone heraus: ROCCAT Kone XTD. Leider vertreibt ROCCAT ihre Produkte nur in Deutschland und Österreich und somit musste ich mir einen anderen Shop suchen. Enttäuschender Weise haben weder Steg noch Digitech die Maus in ihr Sortiment aufgenommen und somit bestellte ich dann bei PowerCH. Da die meisten Shops die Maus als ‘nicht Lieferbar/an Lager’ markierte hatten, war ich skeptisch ob PowerCH wirklich ihren Liefertermin einhalten konnte und war dann umso mehr überrascht, als ich gestern einen Post-Trackinglink erhielt und das Paket heute Morgen früh ankam.

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Obwohl ich erstaunt war, wie schnell ich mich an das ‘manuelle’ scrollen gewöhnt hatte, so ist es doch wieder sehr angenehm nicht immer die Scrollbar zu suchen oder mit Mittelklick die Seite umher zuschieben.
Wie man auf dem letzten Bild sieht ist die Form der XTD etwas anders, aber immer noch sehr ähnlich, so dass sich meine Hand direkt wieder ‘zuhause’ fühlt. Was mir immer noch sehr gefällt ist die Grösse, welche für meine doch nicht sehr kleinen Hände optimal passt.
Ein sehr guter Entscheid ist, dass sie das eingebaute Logo entfernt haben und die Oberfläche durchgehend machten, somit reduzieren sich die Ritzen, wo sich gerne Dreck ansammelt.
Was sich jetzt erst noch zeigen muss, ist das ‘Stoff’ Kabel. Bei einigen Reviews über andere Mäuse wurde dies oft sehr schnell abgenutzt.
Die 8200 DPI sind für den normalen Desktop gebraucht ziemlich hoch und ich werde wohl eher versuchen mich an die 6400 DPI zu gewöhnen; die erste Kone hatte ‘nur’ eine DPI Auflösung von 3200.
Sehr interessant ist, dass mein Bildschirm nun endlich abschalten kann, auch wenn die Maus eingesteckt ist. Die alte Kone hüpfte irgendwie immer ganz minim hin und her und somit kam der Bildschirm praktisch nie zur Ruh.
Ein angenehme Verbesserung ist der Mittelklick. Bei der ersten Generation musste man das Mausrad etwa einen bis zwei Millimeter nach unten drücken, was doch noch einen nicht allzu kleinen Kraftaufwand brauchte und somit wohl unnötig viel Last/Stress auf das Material brachte. Bei der XTD fühlt sich der Mittelklick nun mehr wie ein Taster an und das Mausrad bewegt sich kaum.

Da ich die Maus ja erst heute (15.11.2012) erhalten habe, konnte ich sie auch nur heute ausprobieren, aber bis jetzt bin ich völlig überzeugt und glücklich damit. Da kann man nun nur hoffen, dass sie nicht so schnell kaputt geht und wenn, dann bitte innert der Garantiezeit!

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Geschrieben am 16.11.2012 von Administrator in Computer, Reallife
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BGS – Podiumsdiskussion: Hat die Wissenschaft Gott abgeschafft?

Ja stellt euch vor, ich bin immer noch am Leben, auch nach 3 Monaten Funkstille auf diesem Blog… ;)

Einige der treuen Leser mögen sich vielleicht noch knapp an mein Bericht von knapp einem Jahr über die BGS (Bibel Gruppe für Studierende) erinnern. Die vergangenen beiden Semester war ich dann jedoch nicht mehr in der BGS, zum einen hat es mit der Zeit und meinen Aufgaben nicht ganz gepasst und zum anderen hatte der erste Vortrag nicht so gute Erinnerungen hinterlassen und somit war die Motivation noch zusätzlich geschwächt. Seit dem Semesterstart Mitte September bin ich jetzt regelmässig in der BGS gewesen und hatte mir sogar die Zeit genommen um an das BGS Weekend zugehen, primär um die BGS-ler etwas besser oder überhaupt kennenzulernen. Das Wochenende war sehr interessant und ich habe so einige neue Leute kennengelernt. Obwohl ich etwas mehr Thema spezifische Bibelarbeit erwartet hätte, so war es vielleicht auch gut ein etwas lockereres Programm zu haben, was dann umso mehr Platz liess für Diskussionen.  Da die BGS ein interkonfessioneller Hochschulverein ist, kommt man da natürlich ziemlich schnell zu verschiedensten Ansichten zum Glauben. Für mich war es interessant einmal die Argumente zu meiner Meinung nach falschen und nicht biblischen Lehren zu hören, anstatt meistens nur recht entfernt von diesen Berichte zu erhalten. Auf der anderen Seite macht es einem schon etwas betroffen, wenn man sieht auf was für dünnes Eis sich gewisse Christen rauslassen oder erst gar nicht bemerken, dass sie bereits bis zu den Knien im Wasser stehen. Dies ist auch eines meiner Anliegen und Gründe, warum ich die BGS trotz problematischen ‘Lehren’ weiterhin besuchen werde, denn wer sonst kann hier der Gegenpol sein?

Wie letztes Jahr gibt es eine Podiums Diskussion zum Thema “Hat die Wissenschaft Gott abgeschafft?” und ich bin sehr gespannt wie diese verläuft, obwohl ich wahrscheinlich eher etwas enttäuscht sein werde, da Dr. Felix Ruther, soweit ich informiert bin, glaubt, dass man die Schöpfung Gottes und die Evolutionstheorie gut miteinander vereinen kann und ich solch eine Lehre stark ablehne.

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Fast hätte ich noch vergessen den offiziellen Facebook Event zu verlinken: Debatte zwischen einem Christen und einem Atheisten an der ETH Zürich (Nur für Facebook Nutzer)

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Geschrieben am 18.10.2012 von Administrator in ETH, Gebet, Glauben, Reallife
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Nachrichten aus Uster

c  11Kann sich noch jemand an die Zeit erinnern, als es hier mindestens wöchentlich oder z.T. sogar täglich einen neuen Post gab? Ja das waren noch Zeiten… ;)

Ich hab mich nun so gut an das neue Leben hier in Uster gewöhnt, dass es soviel anderes und spannenderes zu tun gibt, als hier Beiträge zu schreiben. Jedoch gibt es dann hin und wieder doch ein Update und die treuen Abonnenten wird es (hoffentlich) freuen.

Seit Anfang Juni hab ich keine Vorlesungen mehr an der ETH, sondern Zeit um den Stoff zu repetieren und mich für die acht Prüfungen im August vorzubereiten. Dies gelingt mir ehrlich gesagt eher weniger gut und der zu lernende Stoff ist praktisch nicht bezwingbar. Ja das kann mal noch interessant werden im nächsten Monat.

Nebst dem Lernen bin ich wieder etwas aktiver geworden im englischsprachigen SFML Forum und kenne mich mit dem Graphics, Window und System Modul Mittlerweilen ziemlich gut aus. Wenn ihr Interesse an diesem Bereich habt, könnt ihr gerne mein Development Blog abonnieren, läuft halt jedoch alles auf Englisch ab. Ein weiterer Einblick in den Prozess meiner kleinen Projekte erhaltet ihr über GitHub.

Apropos Programmieren, da darf natürlich nicht vergessen werden, dass ich stark in den Entwicklungsprozess des Computerspiels FlexWorld involviert bin und dort momentan den “Titel” Testing Team Coordinator trage. Dem Entwicklungsstatus und genauerne Details des Spiels werde ich irgendwann einmal einen eigenen Post widmen.

Obwohl ich bald einmal bereits ein Jahr hier in Uster verbracht habe, war ich bis Gestern noch nie am nahe gelegenen Greifensee. Zum einen wusste ich nie genau wie ich da am Besten hinkommen würde (eine faule Ausrede) und zum anderen hatte ich nie genügen Motivation dafür. Gestern vor dem Mittag wollte ich noch kurz etwas einkaufen gehen und hab mich dann unterwegs dafür entschieden jetzt einfach einmal darunter zu fahren. Überraschender Weise nahm ich sogar die richtige Richtung und landete nach 10min oder so am See.
Als ich das erste Mal nach Uster kam und an dem Greifensee vorbeifuhr, dachte ich mir, dass man hier gut etwas Sport treiben kann, evtl. sogar um den See fahren kann. Diese Idee war die ganze Zeit in meinem Kopf und so hatte ich bereits eine paar Wochen zurück mir mal angeschaut wieviel Kilometer das denn wären. Nun stand ich da am See und packte die Gelegenheit, innerhalb von 1h und 10min hatte ich die 21km um den See herum geschafft. Erstaunlicherweise war es gar nicht so anstrengend sobald man mal ein paar Kilometer hinter sich hatte. Für die Zukunft plane ich auf jeden Fall, die Route öfters abzufahren und die Zeit von Mal zu Mal zu verringern. Ein paar Details zur Route kann man VeloAgenda.ch finden.

Unsere WG hat einen ziemlich grossen Garten rings um das Haus, leider jedoch wurde hier bis Anfang Juni Ewigkeiten nichts mehr gemacht und so hatten wir grosse Mühe ein Teil des Gartens zu roden. Mittlerweilen ist jedoch wieder nicht mehr viel passiert und für das Ansähen von Rasen ist es wohl schon etwas zu spät. Heute hatte ich auf jeden Fall die Motivation den bereits bearbeiteten Platz von Unkraut frei zumachen. Es ist unglaublich wie schnell und gut dieses Zeugs da wächst. Beim Wurzeln ausgraben kam mir plötzlich ein komisch geformtest Stück “Holz” in die Hand (siehe Bilder). Bei näherem Betrachten fällt jedoch auf, dass es sich um einen Knochen handeln muss. Zum einen erkennt man an den Enden, dass dies einmal Gelenke gewesen sind und zum anderen schliesst das Material viele kleine Luftbläschen ein, ist innen Hohl (man hört etwas umher rollen) und viel zu leicht für Holz. Was das jetzt genau in unserem Garten zu tun hat ist fraglich. Auch bin ich da kein Knochenspezialist um diesen irgend einem Tier zu zuordnen. Weiss von euch jemand mehr?

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So das ist es für heute und bis zum nächsten Mal! :)

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Geschrieben am 19.07.2012 von Administrator in ETH, MyGate, Uster
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