Jaremia 48,26-47

In diesem Abschnitt geht es immer noch um die Bestrafung des Landes Moab. Als Gründe sind neu der Übermut und der Stolz genannt (Vers 29). Auch wird ergänzt, dass die Bewohner das Land Gottes, Isreal, oft verspottet haben (Vers 27). Wahrscheinlich praktizierten die Moabiter Götzendienst (Vers 34) und werden evtl. auch darum als ungehorsam bezeichnet (Vers 42).
In meinem Bibellesebuch steht noch, dass Moab eigentlich auch zum Volk Gottes gehört (Abstammung von Lot), jedoch gewährten sie dem Volk Isreal keine Nahrung als sie durch ihr Land zogen (4. Mose 22,5-6). Sie blieben jedoch nur bis zur 10. Generation ausgeschlossen, deshalb steht dann noch im letzten Vers:

Aber in der letzten Zeit will das Geschick Moabs wenden, speicht der HERR.

Es ist immer unglaublich wie gross dir Liebe dea HERRN ist. Er klagt über ein Volk das er bestrafen muss und egal was die Menge angestellt hat, findet Gott meist noch ein Wort der Hoffnug.

Was versteht man unter einem Flötenklagen (Vers 36)?

Kommentar [1]
Geschrieben am 22.09.2011 von admin in Bibelstudium, Glauben
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Ein Kommentar to “Jaremia 48,26-47”

  1. Felix sagt:

    Kommentar zu Vers 47:
    Jeremia beendete diesen Abschnitt über Moab, indem er ein altes Lied aus Heschbon frei zitierte, so in 4Mo 21,27-29 . Die der Zerstörung Entronnenen wären hilflos, weil Gottes Feuer des Gerichts alle Bewohner Moabs verbrennen würde. Das Volk wäre verloren, seine Söhne und Töchter würden gefangen weggeführt werden. Das Volk von Moab verlor, historisch gesehen, seine nationale Identität, als es von den Arabern aus dem Osten überrannt wurde (Hes 25,10 ). Aber dennoch machte Gott Moab Hoffnung. Er versprach, in der letzten Zeit das Geschick Moabs zu wenden. Der Ausdruck in der letzten Zeit oder wortwörtlich „in den kommenden Tagen“ bedeutet, dass diese Erneuerung während der tausendjährigen Herrschaft Christi geschehen wird, davon lesen wir in 5Mo 4,30; Jer 49,39; Dan 2,28; 10,14.

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